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Der Weg zum Ein-Mann-Cockpit ist noch lang

Die Hersteller forschen, die Airlines wollen es: Jetzt zeigt sich auch die Easa offen für eine phasenweise Einführung der "Reduced Crew Operations". Pilotengewerkschaften warnen vor einem Absinken des Sicherheitsniveaus, sollten neuen Regulierungen auch für große Verkehrsflugzeuge Wirklichkeit werden.

Cockpit einer Boeing 737-700 © airteamimages.com / JPC van Heijst

Seit Jahren setzen sich die großen Hersteller von Verkehrsflugzeugen mit dem Bau von Ein-Mann-Cockpits auseinander. Auch der ein oder andere Airline-Manager würde sie nicht nur im Angesicht der Corona-Krise wohl lieber heute als morgen einführen. Doch die technischen und regulatorischen Herausforderungen sind immens.

Dass es bei der europäischen Luftfahrt-Aufsichtsbehörde Easa durchaus Offenheit für reduzierte Besatzungen in den Cockpits von Verkehrsflugzeugen gibt, machte jüngst deren Chef Patrick Ky bei einem Pressegespräch klar: "Wir glauben, dass man relativ zügig auf einen Ein-Mann-Betrieb für Flugphasen, in denen nicht notwendigerweise zwei Piloten gebraucht werden, umstellen könnte", sagte er bei einem Roundtable mit dem LPC-Mediennetzwerk Luft- und Raumfahrt. Man arbeite an einem entsprechenden Konzept.

Von: Dennis Kazooba

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