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Rundschau Cargologic scharrt mit den Hufen und Laudamotion ist nicht irisch

Bei Cargologic Germany müssen sich die Piloten mit kurzen Trainingsflügen fit halten, alle warten auf das AOC. Und Laudamotion kann Entschädigungsverfahren nicht einfach nach Irand verlegen. Unsere Übersicht mit Kurzmeldungen und Presseschau des Tages.

Der erste Boeing 737-400 Frachter der neuen deutschen Cargo-Airline Cargologic am Airport Leipzig/Halle. © Cargologic Germany

Jeden Abend gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Die Randnotizen des Tages

Bis zur Freigabe des kommerziellen Flugbetriebs halten sich die Piloten der neuen Fracht-Airline Cargologic Germany nach Informationen der "Leipziger Volkszeitung" mit Flügen nach Hannover und Paderborn im Training. Wenn die Genehmigung da ist, könne der Betrieb innerhalb eines Tages losgehen.

Die Ryanair-Tochter Laudamotion darf Verfahren über Entschädigungszahlungen an Passagiere nicht auf irische Gerichte beschränken. Das Düsseldorfer Amtsgericht hat eine entsprechende Passage in den Allgemeinen Beförderungsbedingungen für ungültig erklärt, teilt das klagende Unternehmen Airhelp mit.

In der Sommerreisewelle konnte der Flughafen Köln/Bonn nach eigenen Angaben die Wartezeiten an den Sicherheitskontrollen für 99 Prozent der Passagiere bei unter 10 Minuten halten. Die Passagierzahl in den Sommerferien sank im Vorjahresvergleich um drei Prozent auf 2,04 Millionen.

Die schwedische "Kommunalförbundet Svenskt Ambulansflyg" (KSA) hat sechs Pilatus PC-24 bestellt, teilt der Hersteller mit. Die Flugzeuge bieten Platz für drei Patienten und sollen ab 2021 eine flugmedizinische Versorgung in ganz Schweden sicherstellen. Die Jets können auch auf unbefestigten Pisten starten und landen. KSA ist nach den australischen Royal Flying Doctors der zweite Ambulanz-Kunde für die PC-24.

Das schreiben die Anderen

Der Frankfurter Flughafen würde unter einem momentan oft geforderten Verbot innerdeutscher Verkehrsflüge besonders leiden. Die Gründe liegen in der Drehkreuz-Funktion für die Lufthansa, analysiert die "FAZ".

Sind innerdeutsche Flüge eine relevante, aber vermeidbare Belastung des Klimas, oder würde ein Verbot zu höheren Bahnpreisen führen? Viele Pros und Kontras der Diskussion hat die "Jüdische Allgemeine" zusammengestellt.

Wegen zu geringer Nachfrage reduziert Austrian die Flüge zwischen Klagenfurt und Wien. Statt wie bisher vier soll es ab dem Winterflugplan nur noch maximal drei tägliche Flüge geben. Die weiteren Aussichten und Milliarden-Investitionspläne für den Standort beleuchtet der "ORF".

Die Erfassung von Passagierdaten durch Airlines und die anschließende Weitergabe an Sicherheitsbehörden in der EU wird vermutlich verstärkt. Die meisten EU-Mitglieder seien für eine massive Ausweitung des Programms, berichtet "Der Mobilitätsmanager".

Sind innerdeutsche Flüge eine relevante, aber vermeidbare Belastung des Klimas, oder würde ein Verbot zu höheren Bahnpreisen führen? Viele Pros und Kontras der Diskussion hat die "Jüdische Allgemeine" zusammengestellt.

Wenn auch Sie einen spannenden Lesetipp für unsere tägliche Presseschau haben, mailen Sie uns: feedback@airliners.de

Von: airliners.de

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