airliners.de Logo

BVA arbeitet an System für Speicherung von Fluggastdaten

Die Daten von Passagieren werden gespeichert - so sieht es ein Gesetzesentwurf der Bundesregierung vor. Das Bundesverwaltungsamt (BVA) ist derzeit dabei, ein entsprechendes System zu entwickeln.

Eine Anzeigetafel am Flughafen Hannover. © dpa / Peter Steffen

Das Bundesverwaltungsamt (BVA) arbeitet derzeit an dem System für die Vorratsspeicherung der Fluggastdaten. Das berichtet "Heise.de". Demnach muss das System bis zum Mai 2018 installiert und mit den Fluggastdatenbanken der anderen europäischen Staaten verbunden sein.

Der Kostenrahmen betrage 78 Millionen Euro. Das BVA sei im Auftrag des Bundeskriminalamtes tätig, hieß es. Hintergrund ist ein Gesetzesentwurf der Bundesregierung, der Mitte Februar auf den Weg gebracht worden ist. Dieser muss noch verabschiedet werden.

Die Politiker folgen mit dem Entwurf der Umsetzung einer EU-Richtlinie. Sie sieht ein eigenes PNR-System (Passenger Name Record) für Flüge von und nach Europa vor. Dabei sollen Passagierdaten wie Name, Kreditkartennummer oder Essenswünsche erfasst werden. Die Sicherheitsbehörden können diese Informationen dann überprüfen und unter engen Voraussetzungen austauschen.

© dpa, Fotomontage: airliners.de Die Luftrechts-Kolumne: Fluggastrechte in den USA und Europa: Same same but different

Von: ch

Lesen Sie jetzt

Grenzschließungen bei Lockdown-Verlängerung nochmal verschoben

Deutschland will das weitere Vorgehen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus europäisch koordinieren und sieht daher vorerst von Grenzschließungen als Maßnahme im verlängerten Lockdown ab. Derweil ist unklar, ob die Pflicht für medizinische Masken auch für Flugzeuge gilt.

Lesen Sie mehr über

Rahmenbedingungen Recht Fluggesellschaften Politik Passenger Experience Europa Fluggastdaten