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Amadeus-Niederlassung in Nizza © Amadeus

Der heftige Einbruch des Flugverkehrs in der Corona-Krise hat dem Buchungssystem-Anbieter Amadeus IT im vergangenen Jahr tief in die roten Zahlen gerissen. Unter dem Strich stand ein Verlust von 505 Millionen Euro nach einem Gewinn von 1,1 Milliarden ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen in Madrid mitteilte.

Amadeus-Chef Luis Maroto zeigte sich aber zuversichtlich, dass der IT-Anbieter die schwierige Zeit übersteht und gestärkt daraus hervorgeht. So verfügte Amadeus zum Jahresende den Angaben zufolge über flüssige Mittel in Höhe von 3,5 Milliarden Euro.

Während die Flugbuchungen bei dem Unternehmen infolge der Pandemie und der weltweiten Reisebeschränkungen um 82 Prozent zusammenbrachen, sackte der Umsatz weniger stark um 61 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro ab. Zwar senkte das Management die Kosten der Gesellschaft um mehr als eine halbe Milliarde Euro, konnte die Höhe des Verlusts damit aber lediglich begrenzen.

Vor Zinsen, Steuern, und Abschreibungen (Ebitda) hielt sich Amadeus IT noch knapp in den schwarzen Zahlen. Mit rund 228 Millionen Euro fiel das Ebitda aber 90 Prozent niedriger aus als im Vorjahr.