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Flugzeuge der Brussels Airlines. © AirTeamImages.com / Serge Bailleul

Die Lufthansa-Pläne für Brussels Airlines haben sich mit der geplanten Neuaufstellung von Eurowings geändert. Die vorgesehene Aufgabe der Marke und Integration in Eurowings wurde abgesagt, stattdessen soll Brussels Airlines einen eigenen Weg als Netzwerk-Airline mit starkem Afrika-Geschäft gehen. Einzige Vorgabe aus Frankfurt: Brussels muss bis 2022 die Trendwende schaffen und sehr viel profitabler werden.

In einem intern "Reboot" genannten Transformationsplan, den die belgische Wirtschaftszeitung "De Tijd" einsehen konnte, hat Christina Foerster, von Lufthansa eingesetzter CEO bei Brussels, die wirtschaftlichen Ziele nun konkretisiert. So soll bis 2022 eine Umsatzmarge von acht Prozent erreicht werden. Dazu sollen die Kosten um acht bis zwölf Prozent sinken. Die Zeitung schreibt, dass mit dem Plan derzeit die Mitarbeiter der größten belgischen Fluggesellschaft für die wirtschaftliche Situation sensibilisiert würden.

Brussels will genug eignes Geld für die Flottenerneuerung haben

"Wir brauchen eine Marge von acht Prozent, um unsere aktuellen und geplanten Investitionen in Flottenerneuerung, Netzausbau und Personalentwicklung selbst zu finanzieren", heißt es in dem Dokument. Die Erneuerung der Flotte in den letzten Jahren sei vollständig von der Lufthansa bezahlt worden. Man müsse jedoch in der Lage sein, diese Investitionen selbst zu stemmen. Von den durchschnittlich 154 Sitzen in einem Brussels-Flugzeug würde derzeit nur einer als Gewinn verkauft werden können, der Rest müsse die Kosten decken.

"De Tijd" schreibt, dass es auch zu weiteren Veränderungen im Netzwerk von Brussels kommen könnte. Die Airline erzielt vor allem mit ihren Flügen nach Afrika Gewinne. Andere Langstreckendestinationen sind für den kleinen Carrier schwierig. So stoppte das Unternehmen 2018, nach knapp anderthalb Jahren, seinen Direktflug in die indische Stadt Mumbai. Ein möglicher neuer Streichkandidat ist New York, ein Ziel, das Foerster als "intensiv" bezeichnet.

Seit Jahren nur minimale Gewinne

Mit einem Margenziel von acht Prozent bis 2022 zeigt sich Foerster sehr ambitioniert. Die durchschnittliche EBIT-Marge in der europäischen Luftfahrtbranche beträgt 6 Prozent. Mit einer Marge von 11 beziehungsweise 12 Prozent schneiden der Brussels-Eigentümer Lufthansa und die Schweizer Premium-Tochter Swiss jedoch deutlich besser ab.

Eine acht-prozentige Marge, die bei einem Umsatz von 1,5 Milliarden Euro einem Ebit von 120 Millionen Euro entspricht, scheint für Brussels Airlines noch weit entfernt zu sein. Der Nachfolger der bankrotten Sabena macht seit Jahren minimale Gewinne. Im vergangenen Jahr waren die Gewinne von mehreren Millionen Euro laut "De Tijd" nur auf die Zahlung einer Versicherungsprämie nach den Anschlägen in Zaventem am 22. März 2016 zurückzuführen.

© Brussels Airlines, Lesen Sie auch: Die Marke Brussels Airlines steht nicht mehr zur Diskussion

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