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British-Airways-Kabinenpersonal droht mit Streik

Bei British Airways stimmen die Flugbegleiter bis Ende Februar erneut über einen Streik ab. Dass es bis dahin doch noch zu einer Einigung mit dem Airline-Management kommt, gilt als unwahrscheinlich.

Flugzeuge der British Airways auf dem Flughafen London-Heathrow © dpa

British Airways sieht sich einer neuen Streikdrohung ausgesetzt. Das Kabinenpersonal der angeschlagenen britischen Fluggesellschaft wird erneut über einen Ausstand abstimmen, wie die Gewerkschaft Unite am Montag mitteilte.

Bis zum 22. Februar sollen die Mitarbeiter darüber befinden, ob sie trotz der finanziellen Schieflage der Airline im Ringen um Jobkürzungen, Gehaltsverzicht und veränderte Arbeitsbedingungen Druck machen wollen. Das Management will mit den umstrittenen Maßnahmen auf die Krise der Airline reagieren, deren Passagierzahlen sinken und Verluste steigen.

Während Unite nach eigenen Angaben nach wie vor zu Verhandlungen bereit ist, zeigte sich die Airline unnachgiebig: Die Forderungen der Gewerkschaft seien „absolut unrealistisch“ und würden die ohnehin hohen Verluste der Airline nur noch weiter in die Höhe treiben, zitiert der „Guardian“ (Montagsausgabe) das Airline-Management. „Wir werden nicht zulassen, dass Unite die Airline in den Ruin treibt“, hieß es weiter.

Ursprünglich hatte das Kabinenpersonal einen zwölftägigen Streik über Weihnachten und Neujahr geplant. Wegen Unregelmäßigkeiten bei der Urabstimmung konnte British Airways vor Gericht jedoch eine einstweilige Verfügung erwirken und ein Chaos zu Weihnachten verhindern.

Von: dpa, airliners.de

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