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British Airways trennt sich von CEO Alex Cruz

Inmitten der Corona-Krise tauscht British Airways die Führung aus. Aer-Lingus-Chef Sean Doyle übernimmt von Alex Cruz. Der Spanier legt sein Amt nach vier Jahren mit sofortiger Wirkung nieder.

Alex Cruz war CEO und Vorstand der Fluggesellschaft British Airways. © dpa / Aaron Chown/PA Wire

Die schwer von der Corona-Krise getroffene British Airways trennt sich von ihrem Chef Alex Cruz. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, tritt Cruz "mit sofortiger Wirkung" von seinem Posten ab. Angaben zu den Gründen machte British Airways nicht. Aer-Lingus-Chef Sean Doyle übernimmt den Posten.

Cruz lege sein Amt mit sofortiger Wirkung nieder, hieß es beim British-Airways-Mutterkonzern International Airlines Group (IAG). Für eine Übergangszeit bleibt der Spanier, der das Unternehmen seit 2016 leitete, demnach noch als "nicht geschäftsführender Präsident des Verwaltungsrats" bei British Airways, bis auch diese Position Doyle übernimmt.

British Airways ist wie zahlreiche Fluggesellschaften schwer von den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie getroffen. Die Airline selbst sieht die Branche vor der schlimmsten Krise ihrer Geschichte und plant die Streichung von tausenden Stellen.

© dpa, Andrew Matthews/PA Wire Lesen Sie auch: Corona beschert British-Airways-Mutter IAG Milliardenverlust

Der Chef des Airline-Konsortiums IAG, Luis Gallego, nannte die Corona-Pandemie die "schwerste Krise unserer Branche". Die Umstrukturierung solle helfen, gestärkt aus dieser Krise zu kommen. Zu IAG gehören auch die Fluggesellschaften Iberia, Vueling, Aer Lingus und Level.

Von: dh

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