Brandenburger Regierung freut sich auf neues DLR-Institut

Verschiedener Projekte sollen den Strukturwandel in der brandenburgischen Lausitz nach dem Ende der Braunkohleverstromung abmildern. Das DLR will gemeinsam mit Unis und Unternehmen klimafreundliche Technologien voranbringen.

Schild des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) © dpa

Das geplante Institut des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in der Lausitz wird nach Ansicht des Landes Brandenburg dem Klimaschutz zugutekommen. "Der Bund und das Land Brandenburg bekennen sich damit auch zu Investitionen in eine zukunftsweisende Lausitzregion mit neuen Technologien", erklärte Wissenschaftsministerin Manja Schüle (SPD) nach einem Besuch des Rolls-Royce-Werks in Dahlewitz. Das DLR und Rolls Royce arbeiteten mit der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg an alternativen Antriebstechniken.

Das Institut des DLR in Cottbus soll aus Bundesmitteln der Strukturstärkung im Zuge des Kohleausstiegs finanziert werden. Dort sollen mehr als 100 Mitarbeiter daran forschen, den klassischen Luftfahrtantrieb durch ein klimafreundliches Antriebssystem zu ersetzen. Im vergangenen Jahr startete bereits das DLR-Institut für CO2-arme Industrieprozesse in der Lausitz.

Das Institut für "Dekarbonisierte Industrieprozesse" soll an den Standorten Cottbus und Görlitz gegründet werden. In Cottbus wird das Institut im Umfeld der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) angesiedelt.

Von: dk

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