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Brandenburg will Rolls-Royce-Standort weiter unterstützen

Einer der wichtigsten internationalen Standorte für Triebwerksbau und -entwicklung von Rolls-Royce befindet sich im brandenburgischen Dahlewitz. Ministerpräsident Woidke verspricht bei einem Besuch die Weiterentwicklung des Standorts trotz Corona-Krise.

Blick in eine Produktionshalle in Dahlewitz (Brandenburg). Die Triebwerke vom Typ Rolls-Royce Trent XWB sind unter anderem für A350 gedacht. © dpa / Bernd Settnik

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat dem Triebwerkshersteller Rolls-Royce angesichts der Probleme durch die Corona-Krise Unterstützung zugesagt. Das Unternehmen könne sich darauf verlassen, dass das Land seine Zusagen für die Entwicklung des Standorts umsetzen werde, sagte Woidke am Donnerstag bei einem Besuch des Unternehmens in Dahlewitz (Landkreis Teltow-Fläming). Der Einbruch des weltweiten Flugverkehrs habe auch Auswirkungen auf den Triebwerksbau.

Er hoffe auf eine Verabschiedung des Strukturstärkungsgesetzes Kohleregionen durch den Bundestag noch vor der Sommerpause, so Woidke. Mit den Brandenburg dann zur Verfügung stehenden Mitteln sollen auch Zukunftsprojekte in der Lausitz, an denen Rolls-Royce beteiligt sei, realisiert werden. Geplant sei ein Zentrum für Hybrid-Elektrisches Fliegen an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg. Auch stehe das Land zur Zusage der S-Bahnverlängerung bis Rangsdorf für eine bessere Erreichbarkeit des Standortes.

© AirTeamImages.com, Yochai Lesen Sie auch: Rolls-Royce-Chef kündigt harte Produktions- und Kostensenkungen an

Es sei klar, dass es mehrere Jahre dauern wird, bis der Markt der zivilen Luftfahrt wieder auf das frühere Niveau zurückkehren werde, sagte Dirk Geisinger, Vorsitzender der Geschäftsführung von Rolls-Royce Deutschland. Umso wichtiger sei es zu wissen, dass es auch in diesen schwierigen Zeiten mit Brandenburg einen zuverlässigen Partner gebe.

Der britische Triebwerksbauer hat vor zwei Wochen die Streichung von mindestens 9000 Stellen angekündigt. Der Konzern hat weltweit etwa 52 000 Mitarbeiter. Nach Unternehmensangaben werden an den deutschen Standorten Dahlewitz und Oberursel bei Frankfurt/Main rund 4000 Mitarbeiter beschäftigt.

Von: dk, dpa

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