Rundschau Branchenschreck A321 XLR und der Strategieschwenk bei Emirates

Der Einflottung von Großraumjets ist für aufstrebende Airlines oft ein Risiko. Die A321 XLR soll sich als Alternative dazu am Markt etablieren. Und der durch das A380-Aus erzwungene Strategieschwenk bei Emirates kommt wohl genau zur rechten Zeit. Die Rundschau mit den Kurzmeldungen des Tages.

Visualisierung eines Airbus A321 XLR von Flynas © Airbus

Jeden Abend gibt es auf airliners.de eine kompakte Rundschau mit den Randnotizen des Tages. Wenn auch Sie einen spannenden Lesetipp für unsere tägliche Rundschau haben, mailen Sie uns: feedback@airliners.de

Airbus' neues Langstrecken-Schmalrumpfmodell A321 XLR hat das Zeug, Billigflüge auf der Langstrecke wirtschaftlich darstellbar zu machen. So sieht es zumindest Branchenexperte Peter Harbison, den die "NZZ" in ihrem Artikel zum Thema zitiert.

Nach dem - von Emirates mit verursachten - Produktions-Aus des Airbus A380 muss der Golf-Carrier seine Strategie umstellen. Die bestellten A350 und 787 ermöglichen der Airline, in viele neue Märkte vorzudringen. So kann die Airline bald auch Strecken mit schwächerer Nachfrage bedienen, analysiert Jens Flottau in der "SZ".

Die Lufthansa deeskaliert im Streit mit der Flugbegleitergewerkschaft Ufo. Der Kranich zweifelt nun nicht mehr an, dass Ufo einen legitimen Status als Gewerkschaft hat und zieht die Klage dagegen zurück. Weiterlesen

Christoph Debus ist neuer Finanzchef von Condor und soll die Restrukturierung der deutschen Airline unterstützen, berichtet "Touristik aktuell". Bis zur Insolvenz des Reisekonzerns habe Debus an der Spitze der Thomas Cook Group Airlines gestanden.

TSI Aviation Seats ist als erster und einziger Flugzeugsitzhersteller der Türkei in den BFE-Katalog (Buyer Furnished Equipment) von Airbus aufgenommen worden, teilt das Unternehmen mit. Künftig würden TSI-Sitzmodelle in den Katalogen für A350, A330 und A320 erscheinen. Im Bild: Tim Sommer (Airbus Cabin Procurement) und Haluk Kayabaşı (CEO Kibar Holding) Foto: © TSI

Auch wenn das Fliegen momentan von vielen Seiten kritisiert wird: Es gibt sie noch, die Luftfahrt-Supporter. Der Verein "Pro Flughafen" brachte in Frankfurt solche Unterstützer aus Wirtschaft, Forschung und Politik zusammen, um zu zeigen, dass der Luftverkehr gesellschaftlich und wirtschaftlich großen Nutzen bringt, berichtet die "HNA".

Der Flughafen Münster/Osnabrück will im Jahr 2030 klimaneutral arbeiten, wie der Airport mitteilt. Für kommendes Jahr rechnet der Flughafen bereits mit einer Emissionsreduktion um 90 Prozent im Vergleich zu 2010. Ab dem 1. Januar 2020 würden außerdem emissionsabhängige Landeentgelte eingeführt.

Der Frankfurter Flughafen kommt beim Bau der neuen Feuer- und Rettungswache im Süden des Geländes voran und hat nun Richtfest für das Gebäude gefeiert, teilt Airport-Betreiber Fraport mit. Auf rund 22.000 Quadratmetern sollen künftig vier Fahrzeughallen, Trainingscenter mit Chemie-Lehrsaal, Treppenturm, Atemschutzparcours, Werkstätten für Geräte und Fahrzeuge, Multifunktionshalle und Büros Platz finden.

Laut Easyjet-Europachef Thomas Haagensen sind mehr Gebühren für den Luftverkehr aus Klimaschutzgründen "völlig kontraproduktiv". Die Industrie müsse sich selber in den Griff kriegen, da sie erwiesenermaßen einen Einfluss auf den Klimawandel habe, sagte er im Interview mit dem "Tagesanzeiger". Er sieht Easyjet auf einem guten Weg, denn man habe sehr positive Reaktionen auf die kürzlich eingeführte Kompensation des CO2-Ausstoßes bekommen: "Viele sagen nun: Das haben wir nicht erwartet, das ist cool."

Von: airliners.de

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