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Boris Johnson will Inlandsflüge günstiger machen

Währen in anderen Ländern über die Abschaffung von Inlandsflügen debattiert wird, will der britische Premier Boris Johnson diese sogar günstiger machen. Dafür gibt es Kritik.

Großbritanniens Premierminister Boris Johnson © dpa

Der britische Premier Boris Johnson will Inlandsflüge günstiger machen. "Ist es nicht an der Zeit, diese Brexit-Dividende zu ernten und die Fluggaststeuer zu senken, um die Verbundenheit des Landes zu stärken? Wir werden uns beraten, um dies zu tun", schrieb Johnson in einem Gastbeitrag im "Telegraph".

Bislang müssen Fluggäste, die aus Großbritannien abheben, je nach Entfernung mit ihrem Flugticket steuerliche Abgaben zahlen.

Johnson erntet Kritik

Die Ankündigung stehe im Widerspruch zu den Klimazielen der britischen Regierung, kritisierte die Transportgewerkschaft Transport Salaried Staffs Association. London solle stattdessen in "wirklich grünen Personenverkehr" investieren. Zugverbindungen seien die "effektivste Verbindung, um Menschen in die Herzen unserer Städte und Dörfer zu bringen", sagte Generalsekretär Manuel Cortes.

Johnson kündigte 20 Millionen Pfund Investitionen an, um eine verbesserte Infrastruktur zu prüfen und zu planen. Neben besseren Zugverbindungen betrifft dies auch Straßen und Flugverbindungen. Frankreich hingegen hatte kürzlich ein Verbot von kurzen Inlandsflügen ins Gespräch gebracht.

Von: dpa, br

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