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Eine Boeing 737 Max steht hinter STOP-Schildern am Boeing-Werk in Renton nahe Seattle. © AP/dpa / Elaine Thompson

Boeing kämpft weiter mit Problemen rund um sein Modell 737 Max. Bei mehreren wegen des weltweiten Flugverbots bislang nicht ausgelieferten Maschinen des Typs wurden in den Treibstofftanks Fremdkörper entdeckt, wie Boeing am Dienstag mitteilte. Der Konzern kündigte eine Untersuchung an.

Die potenziell gefährlichen Fremdkörper wurden bei Wartungsarbeiten gefunden, wie ein Boeing-Sprecher sagte. Daraufhin seien "unverzüglich korrigierende Maßnahmen" für die Produktionsabläufe und eine interne Untersuchung eingeleitet worden.

In einem Memo an die Mitarbeiter bezeichnete Boeings 737-Produktionsmanager Mark Jenks den Fund der Teile in den Treibstofftanks der zwischengelagerten Flugzeuge als "absolut inakzeptabel".

Zur Art der Fremdkörper machte Boeing keine näheren Angaben. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete, dass womöglich Werkzeuge oder Kleidungsrückstände von Arbeitern der Grund seien. Rund 400 Flugzeuge müssen nun überprüft werden.

Boing hatte bereits zuvor Probleme mit Fremdkörpern

Die gefundenen Teile wurden als "foreign object debris" bezeichnet - demnach könnte es sich um Unrat wie Reste von Bauteilen oder von Arbeitern zurückgelassene Werkzeuge handeln. Dieses Problem hatte Boeing in der Vergangenheit schon bei anderen Modellen wie dem Tankflugzeug KC-46.

Berichte über solche Produktionsmängel hatten den Flugzeugbauer im vergangenen Jahr auch schon hinsichtlich des Langstreckenjets 787 "Dreamliner" unter Druck gebracht. So berichtete die "New York Times" von Sicherheitsrisiken im Boeing-Werk in North Charleston, auch hier sollen Fremdkörper in Flugzeugen gefunden worden seien. So seien etwa Metallspäne nicht ordentlich beseitigt und defekte Teile in den Fliegern installiert worden.

© Boeing, Lesen Sie auch: Zeitungsbericht über angebliche Mängel in der Boeing-787-Produktion

Die Zeitung berief sich damals auf Hunderte Seiten an internen E-Mails, Dokumente des Unternehmens und Unterlagen von Behörden sowie Interviews mit über einem Dutzend Mitarbeitern. Boeing hatte die Vorwürfe damals allerdings entschieden zurückgewiesen.

Wiederzulassung weiter für Mitte des Jahres angepeilt

Boeing hatte zahlreiche 737-Max-Jets auf Halde produziert, die wegen des Flugverbots bislang nicht ausgeliefert werden konnten. Der Konzern rechnet aber nach eigenen Angaben trotz der nun angekündigten Inspektionen weiter damit, dass die 737 Max Mitte des Jahres wieder für den Flugbetrieb zugelassen wird.

Boeing steht wegen des weltweiten Flugverbots für die Maschinen des Typs 737 Max wirtschaftlich massiv unter Druck. Das Verbot war im vergangenen März nach zwei Abstürzen von Passagiermaschinen dieses Typs verhängt worden, bei denen 346 Menschen getötet wurden.

Als entscheidende Ursache der Unglücke gilt eine fehlerhafte Steuerungsautomatik der Flugzeuge. Dieses Problem hatte Boeing eigentlich längst per Software-Update behoben haben wollen, doch die Freigabe durch die Aufsichtsbehörden liegt noch immer nicht vor.

Wegen des Flugverbots müssen Fluggesellschaften seitdem tausende Flüge streichen oder auf andere Maschinen zurückgreifen. Sie verlangen vom Flugzeugbauer deswegen Entschädigungen in Milliardenhöhe.

Boeing hatte die Produktion der 737 Max Anfang Januar vorübergehend eingestellt. Ursprünglich hatte der Konzern gehofft, noch 2019 eine Wiederzulassung für 737 Max zu bekommen. Die US-Flugaufsichtsbehörde FAA erklärte aber, der Prozess einer Wiederzulassung werde sich ins Jahr 2020 ziehen. Boeing hofft auf eine Wiederzulassung bis Mitte des Jahres.

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