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Die Boeing737-MAX-Familie © Boeing

Der US-Flugzeughersteller Boeing hat seine Auftragsbilanz im vergangenen Monat dank hoher Nachfrage nach 737-Max-Jets deutlich verbessert. Nach eigenen Angaben vom Dienstag erhielt das Unternehmen im Mai insgesamt Bestellungen für 73 Flugzeuge, davon entfiel mit 61 der Großteil auf Max-Modelle.

Der Flugzeugfinanzierer SMBC Aviation Capital hat im Mai 14 Maschinen der Reihe geordert. In diesem Jahr hat Boeing Vorverträge und feste Bestellungen von mehr als 250 Exemplaren eingesammelt

Die Baureihe bleibt der Bestseller des Konzerns, obwohl sie nach zwei Abstürzen ab März 2019 rund 20 Monate lang mit Flugverboten belegt war und zuletzt schon wieder Probleme mit der Elektrik hatte.

Boeing schafft positives Nettoergebnis

Unter Berücksichtigung von Stornierungen und Umbuchungen holte Boeing im vergangenen Monat 20 neue Aufträge rein. Damit schaffte der US-Konzern im vierten Monat in Folge ein positives Nettoergebnis und schnitt besser ab als der europäische Erzrivale Airbus, der im Mai unterm Strich nur vier Neubestellungen verbuchte.

Bei den Auslieferungen lag Airbus indes deutlich vorne. Die Europäer übergaben 50 neue Maschinen an ihre Kunden. Bei Boeing waren es nur 17 Jets. Probleme mit dem 787 "Dreamliner" drückten die Bilanz.

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