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Außenansicht des geplanten Terminal 3 © Fraport

Die Erlaubnis ist erteilt und auf fünf Jahre begrenzt, sagte ein Sprecher des zuständigen Regierungspräsidiums in Darmstadt am Montag. Die Unterlagen könnten voraussichtlich im Dezember von der Öffentlichkeit eingesehen werden.

Weit mehr als 100 Personen und Organisationen hatten Einwände erhoben. Diese betrafen unter anderem die Abfalleinstufung und Abfallentsorgung, den Grundwasser- und Bodenschutz, Luft- und Schallimmissionen sowie den Naturschutz.

Bei dem Bauvorhaben fallen immense Mengen von mit polyfluorierten Chemikalien (PFC) verseuchter Erde an. Der Flughafenbetreiber Fraport geht mittlerweile von einer Gesamtmenge an überschüssigem Boden von 470.000 Kubikmetern aus. Noch in diesem Jahr sollen 75 Prozent des belasteten Bodenaushubs via Zug, Schiff und Laster zu Aufnahmestellen in Nordrhein-Westfalen, Bayern und nach Ostdeutschland abtransportiert sein, teilte Fraport am Montag mit.

"Wir sind weiter auf einem guten Weg, das belastete Bodenmaterial sachgerecht und vollständig abzutransportieren", teilte Vorstandsvorsitzender Stefan Schulte mit. Dies solle bis Mitte des kommenden Jahres abgeschlossen sein. "Treten hierbei keine unerwarteten Verzögerungen auf, werden wir das genehmigte Bodenlager nicht bauen."