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Hartmut Mehdorn, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH © dpa / Maurizio Gambarini
Heike Fölster, Finanzgeschäftsführerin der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH © dpa / Maurizio Gambarini
Ein Mann geht vor dem BER-Terminal über den Willy-Brandt-Platz © dpa / Bernd Settnik
Wasserspiele auf dem Willy Brandt Platz vor dem BER-Terminal © dpa / Bernd Settnik
Ein Mann geht vor dem BER-Terminal über den Willy-Brandt-Platz © dpa / Bernd Settnik
Autos parken vor dem Terminal des Flughafens BER © dpa / Bernd Settnik
Blick auf das Terminal des Flughafens BER © dpa / Bernd Settnik
Willy-Brandt-Platz vor dem BER-Terminal © dpa / Bernd Settnik

Die Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg (FBB) ist durch die gescheiterten Eröffnung des neuen Flughafens BER tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Im vergangenen Jahr habe die FBB einen Fehlbetrag von 185 Millionen Euro ausgewiesen, sagte Flughafenchef Hartmut Mehdorn am Donnerstag in Berlin. 2011 hatte sich das Minus auf 74 Millionen Euro belaufen.

Die Fluggastzahlen in Berlin wuchsen laut FBB im zehnten Jahr in Folge schneller als der Markt auf 25,3 Millionen Passagiere. Dies war ein Plus von 5,1 Prozent - die Umsätze der Flughafengesellschaft seien jedoch wegen fehlender Ladenflächen um zwei Millionen Euro auf 45 Millionen Euro geschrumpft, sagte Flughafen-Finanzvorstand Heike Fölster.

Die laufenden Aufwendungen seien vor allem wegen der Risikovorsorge und dem Beginn der Leasingzahlungen etwa für Parkhäuser gegenüber 2011 von 287 auf 382 Millionen Euro gestiegen. Zudem sei die Zinsbelastung auch deshalb gewachsen, weil die Flughafengesellschaft weitere Kredite für die Fertigstellung des Flughafens BER aufnehmen musste.

Am Mittwoch hatte der FBB-Aufsichtsrat Mehdorns Vorgänger Rainer Schwarz aus nicht näher bezeichneten "wichtigen Gründen" die fristlose Kündigung ausgesprochen. Schwarz war im Januar als Konsequenz aus dem BER-Debakel beurlaubt worden. Zudem wurden Schwarz und dessen ehemaligem Technikchef Manfred Körtgen Schadenersatzklagen in Aussicht gestellt, sollten ihnen Pflichtverletzungen nachgewiesen werden.

Mehdorn skizzierte zudem seine Pläne, den neuen Flughafen schrittweise in Betrieb zu nehmen. Im Juli werde das Frachtzentrum eröffnet, anschließend Parkhäuser. Mehdorn erwägt zudem, den Nordflügel des Terminals mit einer Fluggesellschaft wie Easyjet, Condor oder Norwegian Airlines in Betrieb zu nehmen und diese von der Nordbahn starten zu lassen, die dem benachbarten alten Flughafen Schönefeld dient. Das soll vor allem Testzwecken dienen.

«Mitte Juli werden wir entscheiden, ob wir es definitiv machen», kündigte Mehdorn an. Nicht in jedem Fall brauche man den Bahnhof und die Gepäckanlage unter dem Hauptgebäude, in dem die Brandschutzprobleme noch nicht behoben sind.

Die neue Südbahn soll Mitte 2014 betriebsbereit sein. «Wir haben vor 14 Tagen den Antrag gestellt.» Ein Eröffnungstermin lasse sich daraus nicht ableiten. Die Piste werde zunächst für Testflüge gebraucht. «Ich frage mich, warum man das noch nicht schon vor einem Jahr gemacht hat», kritisierte Mehdorn.

Einen Termin- und Kostenplan für das Gesamtprojekt will Mehdorn im September vorlegen. Dann will er auch das Geschäftsmodell näher beschreiben. Der Flughafen-Chef zielt vor allem auf Umsteigepassagiere in den Norden und Osten Europas. «Wir haben die Chance, da schon ein bisschen Drehkreuz zu sein. Das gefällt vielleicht den Münchnern nicht.»

Mehdorn warnte vor weiteren Kostensteigerungen beim Schallschutz, sollte das Urteil des Berlin-Brandenburger Oberverwaltungsgerichts (OVG) Bestand haben. Es hatte den Flughafen verpflichtet, das strenge Schutzniveau zu gewährleisten, dass die Planfeststellung vorsieht. Die Betreiber hatten ursprünglich nur 139 Millionen Euro für Schallschutzfenster und Lüfter in den Umland-Häusern eingeplant, nach dem Urteil könnte die Summe auf 730 Millionen Euro steigen.

Laut Flughafen sind weitere Steigerungen möglich. Denn nach dem OVG-Beschluss hätten bis zu 90 Prozent der Anwohner Anspruch auf eine Entschädigung, die nicht zweckgebunden ist. Bauen sie damit keine Schallschutz ein, könnten sie später auf Grundlage des Fluglärmgesetzes Fenster und Lüfter fordern. Mehdorn erwägt, das Urteil anzufechten, um die Kosten für den Schallschutz zu drücken.

Die Inbetriebnahme des BER wurde bislang vier Mal verschoben - zuletzt im Januar. Grund sind unter anderem massive Mängel an der Brandschutz-Anlage.

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