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Niki Lauda. © Lauda Motion

Die Niki-Nachfolge-Airline Lauda Motion wird im Wet-Lease für Eurowings fliegen. Dies bestätigte eine Sprecherin des Ferienfliegers gegenüber airliners.de. Die Lufthansa-Billigtochter wollte sich dazu nicht äußern.

Den Angaben nach wird Lauda Motion acht Maschinen der A320-Familie für Eurowings betreiben. Der Vertrag ist zunächst bis Ende Mai geschlossen. "Eine mögliche Kooperation über diesen Zeitpunkt hinaus werden Lauda Motion und Eurowings in den nächsten Wochen prüfen."

Bereits am Samstag soll eine Lauda-Motion-Maschine unter Eurowings-Flugnummer von Köln/Bonn nach Berlin-Tegel fliegen. Dem Vernehmen nach werde sie anschließend im innereuropäischen Linienbetrieb eingesetzt.

Übernahme durch Ryanair

In dieser Woche war bekannt geworden, dass Ryanair bei Lauda Motion einsteigen wird. Die Iren haben bereits knapp 25 Prozent der österreichischen Airline erworben und stocken - vorbehaltlich der Kartellgenehmigungen - auf 75 Prozent auf.

Das Engagement lässt sich Michael-O'Learys-Airline knapp 100 Millionen Euro kosten: 50 Millionen Euro bekommt Manager Niki Lauda - noch einmal 50 Millionen Euro sollen im ersten Jahr als Gründungs- und Betriebskosten aktiviert werden.

Gleichzeitig stellt Ryanair Lauda Motion sechs Flugzeuge zur Verfügung, die ab Berlin operieren sollen. Im Winter verkaufen die Iren zusätzlich Lauda-Motion-Flüge bei sich auf der Homepage.

Montage: © airliners.de, AirTeamImages.com, Chris Jilli, Matthieu Douhaire Lesen Sie auch: Von Lufthansa-Hasen und Ryanair-Igeln Gedankenflug

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Lauda hatte vergangene Woche die Pläne für seinen neuen Ferienflieger vorgestellt. Unter anderem soll er mit 14 Maschinen ab Beginn des Sommerflugplans auch in Deutschland abheben. Im Juni sollen es bereits 21 Flugzeuge sein.

Zusätzlich hat Lauda Motion eine exklusive Vertriebskooperation über acht Maschinen mit Condor geschlossen. Die Kapazitäten von acht Maschinen auf 56 Strecken werden somit von der deutschen Thomas-Cook-Airline verkauft.

Dass er die angebotenen Sitzplätze auch in Eigenregie verkauft bekomme, steht für Lauda aber außer Frage: "Dann verkaufen wir selber. Sorgen, die Flieger nicht voll zu bekommen, hat man immer. Aber gemessen an den jetzigen Voraussetzungen können wir sie füllen." Lauda Motion hebt am Dienstagvormittag zu einem Presseflug von Wien nach Düsseldorf ab.

Niki Lauda ist in der Luftfahrt bekannt

Lauda hatte die ehemalige Air-Berlin-Tochter Niki im Januar für rund 47 Millionen Euro übernommen. Schon in den vorausgegangenen Verkaufsrunden hatte er immer wieder Interesse an der von ihm gegründeten Airline angemeldet.

Dabei spielte Nostalgie keine Rolle, es ging nur um den Wettbewerb. Darum geht es mir bei fast allen Dingen im Leben.

Niki Lauda, Direct Manager Lauda Motion

In der Vergangenheit hatte Lauda mehrfach in der Luftverkehrsbranche für Aufsehen gesorgt: Unter anderem gründete er die Charter-Airline Lauda Air sowie die einstige Air-Berlin-Tochter Niki. Sein Business-Flieger Lauda Motion firmiert nun unter dem Titel Lauda Motion Executive.

Auf die Frage, ob Lauda Motion sein letztes Airline-Projekt sein würde, sagte Lauda vergangene Woche: "Man kann nie wissen."