Berliner Flughäfen starten Biomonitoring

Die Berliner Flughäfen haben den Startschuss für ein Untersuchungsprogramm gegeben, mit der die Luftschadstoffsituation und die Qualität des Honigs im Flughafenumfeld vor und nach Inbetriebnahme des BBI-Airports beurteilt werden soll.

Ein Imker hält eine von Bienen besetzte Honigwabe in den Händen. © dpa / Robert Schlesinger

Mit einer natürlichen Methode will die Flughafengesellschaft die Schadstoffbelastung der Luft vor und nach der Eröffnung des Hauptstadtflughafens BBI in Schönefeld messen. Bei dem wissenschaftlichen Programm würden Bienen, Honig und die Waben im Bienenstock auf Rückstände untersucht, kündigten die Berliner Flughäfen am Mittwoch zum Start des Projekts in Rangsdorf (Teltow-Fläming) an.

Die Messung von Rückständen soll mehrere Jahre dauern. «Das Honig-Monitoring ergänzt unser System der Luftgüteüberwachung», wird der Leiter der Stabsstelle Umwelt der Flughäfen, Jochen Heimberg, zitiert. Es soll ein umfassendes Bild über die Schadstoffsituation erstellt werden. Bei der Untersuchung werde mit Imkern aus der Region zusammengearbeitet, deren Bienenstöcke im Flughafenumfeld stehen.

Die Flughäfen Hamburg, Leipzig und Dresden bedienen sich bereits des Bienenmonitorings.

Von: dpa

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