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Berliner Flughäfen drohen neue Streiks

Der Abfertiger GlobeGround und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi haben sich am Donnerstag erneut Tarifverhandlungen aufgenommen. Ein ausgehandelter Kompromiss ist  bei der juristischen Ausformulierung des Tarifvertrags gescheitert.

Mitarbeiter des Bodenpersonals streiken am 27.05.2010 am Flughafen Tegel. © dpa, T. Kleinschmidt

Den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld drohen neue Streiks. Die Tarifverhandlungen zwischen Verdi und der privaten Flughafen-Abfertigungsfirma Globeground Berlin (GGB) gehen am Donnerstag in die nächste Runde, sagte Verdi-Verhandlungsführer Michael Walter am Mittwoch. Falls es dort zu keiner Übereinkunft käme, seien Warnstreiks an den Berliner Airports «nicht auszuschließen», fügte er hinzu.

Die GGB ist nach eigenen Angaben Berlins größte Abfertigungsfirma mit 1.700 Beschäftigten. Verdi fordert für die GGB-Angestellten rückwirkend für 2010 eine Lohnerhöhung von 5,1 Prozent und für 2011 eine Erhöhung von 6,1 Prozent. Die unteren Lohngruppen sollen zusätzlich 2,5 Prozent mehr Lohn bekommen.

Ein eigentlich schon 2010 ausgehandelter Kompromiss sei an «unüberbrückbaren Meinungsverschiedenheiten» bei der juristischen Ausformulierung des Tarifvertrags gescheitert, sagte Walter. Er hoffe am Donnerstag auf eine schnelle Übereinkunft, da seitens seiner Gewerkschaft keine neue Forderungen gestellt würden.

Von: dapd

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