Berliner Flughäfen stehen nahezu still

Die Corona-Krise bringt den Flugverkehr in der Hauptstadt fast zum Erliegen. Im April lag die Verkehrsleistung noch bei rund einem Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die monatlichen Zahlen im Detail.

Flughafen Schönefeld © AirTeamImages.com / Felix Gottwald

Der Passagierverkehr an den Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld ist im April aufgrund der Corona-Pandemie nahezu zum Erliegen gekommen. Im April fertigten beide Flughäfen zusammen nur knapp knapp 27.600 Passagiere ab, teilte die Berliner Flughafengesellschaft FBB mit. Im April des Vorjahres waren es knapp 3,1 Millionen Reisenden. Damit beträgt das Minus knapp 99 Prozent.

Bei der Einzelbetrachtung der Airports wird deutlich, dass der Flughafen Tegel mit mehr als 22.000 Passagieren den größeren Anteil am Gesamtaufkommen in Berlin hatte.

In Schönefeld waren es demnach rund 5500 Fluggäste.

Diese Statistik zeigt die Flugbewegungen und Passagierzahlen an den Berliner Airports Tegel und Schönefeld von April 2019 bis April 2020.

"Die Lage im internationalen Flugverkehr ist unverändert sehr ernst", teilte Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup mit. "Die Passagierzahlen seit Jahresbeginn haben sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bereits halbiert."

Insgesamt starteten und landeten im April in Berlin 1667 Flugzeuge - ein Rückgang von 93,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat.

In Tegel gab es noch rund 870 Starts und Landungen - rund 95 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. In Schönefeld starteten und landeten noch rund 790 Flugzeuge, was einem Rückgang von knapp 90 Prozent entspricht.

© Berliner Flughäfen, Lesen Sie auch: Berlin bereitet vorzeitige Tegel-Schließung vor

Der Frachtverkehr ist mit 1.398 Tonnen im April um 44,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Tegel verzeichnete 507 Tonnen (minus 65,8 Prozent), Schönefeld 891 Tonnen (minus 14,1 Prozent).

Von: br

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