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BER hat nach wenigen Tagen genug Tester - kein Lohn geplant

In kurzer Zeit haben sich in der Hauptstadtregion 20.000 Freiwillige gefunden, um ihrem berühmt-berüchtigten Flughafen in die Spur zu helfen. Geld soll es dafür nicht geben. Laut FBB greifen die entsprechenden Gesetze nicht.

Zufahrt zum BER. © Flughafen Berlin Brandenburg GmbH / Günter Wicker

Nach wenigen Tagen der Suche sind fast alle 20.000 Plätze für freiwillige Tester des künftigen Hauptstadtflughafens BER vergeben. Darüber hinaus seien mehrere hundert Interessenten auf Wartelisten vermerkt, sagte ein Flughafensprecher . "Das Interesse ist erfreulich groß, den BER vor allen anderen kennenzulernen."

Geld bekommen die Testpersonen nicht. Das Mindestlohngesetz greife hier nicht, sagte der Sprecher. Alle machten freiwillig mit und könnten auch jederzeit gehen. Anders als bei Arbeitnehmern habe die Flughafengesellschaft kein Weisungsrecht.

Zuvor hatte "moz.de" berichtet, dass eine Interessengruppe für Komparsen und auch Kritiker aus Justiz und Politik der Flughafenbetreibergesellschaft FBB eine Umgehung des gesetzlichen Mindestlohnes vorwerfen. Die FBB versuche von der Begeisterung der Flughafenfans und dem Nichtwissen der meisten MEnschen um die gesetzliche Lage zu profitieren.

© dpa - Bildfunk, Paul Zinken Lesen Sie auch: Flughafen Schönefeld darf nach BER-Eröffnung offen bleiben

Die Komparsen sollen von Ende Juni bis Mitte Oktober die Passagier-Abläufe im Terminal des neuen Hauptstadtflughafens erproben. Die Teilnehmer testen den Check-in-Prozess, die Sicherheitsschleusen sowie das Einsteigen am Gate. Die Anmelde-Website war vor einer Woche online gegangen.

© Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, Günter Wicker Lesen Sie auch: "Wir wollen, dass hier möglichst leise geflogen wird" Interview

Von: dk, dpa

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