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BaWü plant neue Corona-Millionenhilfe für Südwestflughäfen

Mit fünf Millionen Euro extra will das Bundesland im Südwesten den Verkehrsflughäfen in der Corona-Krise unter die Arme greifen. Mögliche Betriebseinstellungen will di eLandesregierung nicht hinnehmen.

Ein Flugzeug startet vom Bodensee-Airport in Friedrichshafen. © dpa / Felix Kästle

Baden-Württemberg will den von der Coronakrise schwer getroffenen Flughäfen im Südwesten finanziell unter die Arme greifen. Im Auftrag der Regierung arbeitet das Verkehrsministerium an einem Programm, das die von der Pandemie verursachten Schäden teilweise ausgleichen soll, wie ein Sprecher sagte.

Laut einem Bericht der "Stuttgarter Zeitung" geht es um knapp fünf Millionen Euro, gestaffelt nach der Zahl der Flugbewegungen an den Airports und Landeplätzen. Voraussetzung sei, dass auch die jeweiligen Anteilseigner einen finanziellen Beitrag leisteten. Die Details würden derzeit noch zwischen den Ministerien abgestimmt, auch das Votum des Ministerrats stehe noch aus, hieß es.

Die Flughäfen seien wichtige Bestandteile der öffentlichen Verkehrsinfrastruktur und hätten eine gesetzlich vorgeschriebene Betriebs- oder Vorhaltepflicht, hieß es zur Begründung. Sie könnten ihren Betrieb deshalb nicht einfach einstellen, sondern allenfalls dessen Umfang reduzieren.

Von: dk, dpa

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