Ufo dementiert Baublies-Millionenforderung zum Lufthansa-Rettungspaket

Der ehemalige Vorsitzende und jetzige Berater der Flugbegleitergewerkschaft Ufo soll in der Verhandlungen um die Zustimmung der Gewerkschaft zum Arbeitsplatzabbau bei Lufthansa eine Geldzahlung verlangt haben. Die Ufo dementiert.

Nicoley Baublies. © dpa / Frank Rumpenhorst

Ufo-Berater Nicoley Baublies soll für die Zustimmung zum Lufthansa-Rettungspaket eine Millionen Euro für sich persönlich vom Konzern gefordert haben, berichtet die "Welt". Baublies begründe dies in der Hauptsache durch "immateriellen Schaden", der ihm widerfahren sei.

Ufo widersprach den Vorwürfen. Auch in einer airliners.de vorliegenden internen Mail des Leiters der Kabinenbesatzungen in Frankfurt, Kai Duve, werden die Vorwürfe zurückgewiesen: "Liebe Kolleginnen und Kollegen, um es hier als Teilnehmer der LH-UFO Verhandlungen ganz deutlich sagen: Die Behauptung, dass im Rahmen der Krisenverhandlungen eine Verknüpfung von persönlichen Forderungen mit dem Krisenpaket gemacht wurde, ist falsch. Im Sinne der Sozialpartnerschaft ist es mir wichtig, dies an dieser Stelle klarzustellen."

Von: dk

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