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Bauhelme und Westen sind neben dem Logo des Flughafens Berlin Brandenburg Airport Willy Brandt in Schönefeld (Brandenburg) zu sehen. © dpa / Kay Nietfeld

Nach fast zweiwöchiger Zwangspause darf im neuen Terminal-Gebäude des Berliner Flughafenprojekts BER wieder gebaut werden. Das zuständige Bauordnungsamt des Landkreises Dahme-Spreewald habe die Sperrung der Baustelle wieder aufgehoben, teilte die Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg (FBB) jetzt mit.

Die von dem Amt eingeforderten Nachweise zur Standsicherheit von insgesamt 15 Technikbühnen seien vorgelegt und anerkannt worden. Auslöser des Baustopps war die Feststellung gewesen, dass auf den Technikbühnen unter dem Dach teilweise deutlich schwerere Rauchgasventilatoren installiert worden waren als angenommen.

Zu schwere Ventilatoren wurden gesichert

Wie die FBB weiter mitteilte, wurden die fünf deutlich schwereren Ventilatoren über der künftigen Markthalle des Flughafens zusätzlich gesichert. Die Bauarbeiten könnten deshalb auch in diesem Bereich fortgesetzt werden.

Demnach wird derzeit noch an einer Lösung gearbeitet, um die Standfestigkeit der betroffenen Technikbühnen sicherzustellen. Die mit vier Tonnen doppelt so schweren Rauchgasventilatoren könnten andernfalls nicht in Betrieb genommen werden.

© dpa, Ralf Hirschberger Lesen Sie auch: Am BER müssen 600 Brandschutzwände erneuert werden

Die Probleme an den Technikbühnen sind Teil einer ganzen Serie erst jüngst bekannt gewordener Probleme am BER. Die ursprünglich für Sommer 2012 anvisierte Inbetriebnahme des Hauptstadtflughafens ist derzeit für die zweite Jahreshälfte 2017 geplant. BER-Chef Karsten Mühlenfeld hatte in der vergangenen Woche die Öffentlichkeit darauf vorbereitet, "dass wir auch künftig auf Vorgänge aus der Vergangenheit stoßen, die auf den ersten Blick unfassbar erscheinen".