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BAE Systems bläst Verkauf der Luftfahrtsparte ab

Der britische Rüstungskonzern BAE Systems hat den geplanten Verkauf seiner zivilen Luftfahrtsparte abgesagt. Zwar gab es Interesse an dem auf rund zwei Milliarden Dollar geschätzten Geschäftszweig, doch die Gebote blieben unter den Erwartungen.

BAE-Pavillion auf der Farnborough Air Show 2008 © BAE Systems

Europas größter Rüstungskonzern BAE Systems bläst den geplanten Verkauf seines kommerziellen Luftfahrtgeschäfts in den USA ab. Die Gebote hätten die Erwartungen nicht erfüllt, ließ das Unternehmen am Dienstag in London durchblicken.

Ein Verkauf sei nicht im besten Interesse von BAE, hieß es in einer Mitteilung. Das Unternehmen habe sich entschieden, den im Herbst begonnen Verkaufsprozess zu beenden, um die Unsicherheiten zu beenden.

Anstatt die Sparte zu verkaufen, wolle das Unternehmen die Profitabilität verbessern, war zuvor aus Konzernkreisen verlautet. BAE soll drei feste Offerten erhalten haben, eine davon von General Electric, einem Hauptkunden für die Triebwerkskontrollsysteme von BAE. Analysten hatten den Verkaufswert der Sparte Platform Solutions auf 1,5 bis 2 Milliarden US-Dollar geschätzt.

Von: dpa-AFX

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