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Aufhebung von Reisewarnungen bietet keine Rechtssicherheit

Mit der Aufhebung der Reisewarnungen fällt die generelle Erstattungspflicht für coronabedingt stornierte Reisen weg. Vielmehr ist nun die Lage am Zielort entscheidend, eine allgemeingültige Regelung für die kommenden Monate lehnt die Bundesregierung ab.

Ein Reisender mit Mundschutz läuft durch den Flughafen Charles de Gaulle. © dpa / Francois Mori

Trotz weltweiter Reisewarnung bis Mitte Juni dürfen Urlauber auch schon vorher ins Ausland reisen. Denn die amtliche Reisewarnung der Bundesregierung ist kein Reiseverbot, sondern eine Empfehlung, erklärt der Reiserechtler Paul Degott.

Das heißt konkret: Öffnet etwa ein Nachbarland Deutschlands seine Grenzen schon vor dem 14. Juni, können Urlauber auch dorthin reisen. Das Gleiche gilt für Flugziele wie Italien und Spanien: Gibt es Flüge und ist zudem die Einreise möglich, können Individualreisende auch dorthin.

Von: dk mit dpa

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