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Boeing 737-800 der Ryanair © AirTeamImages.com / SilverWingPix

Der Billigflieger Ryanair hat im ersten Geschäftsquartal deutlich weniger verdient. Grund waren die Flugausfälle wegen der Aschewolke des isländischen Gletschervulkans.

Von April bis Juni sei der Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ein Viertel auf 93,7 Millionen Euro gesunken, teilte die irische Fluglinie am Dienstag mit.

Ryanair musste fast 10.000 Flüge wegen der Aschewolke streichen. Der Ausfall habe 50 Millionen Euro gekostet. Der europäische Luftraum war wegen des Ausbruchs des isländischen Vulkans im April und Mai für 18 Tage gesperrt.

Die Fluggesellschaft rechnet trotz des Gewinnrückgangs damit, die Prognosen für das laufende Geschäftsjahr einhalten zu können. Der Gewinn soll demnach im Gesamtjahr um 10 bis 15 Prozent auf mehr als 350 Millionen Euro steigen.