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Flugzeuge von Lufthansa und Alitalia in München. © AirTeamImages / Jesus Moreno

Jeden Abend gibt es auf airliners.de eine kompakte Rundschau mit den Randnotizen des Tages. Wenn auch Sie einen spannenden Lesetipp für unsere tägliche Rundschau haben, mailen Sie uns: feedback@airliners.de

Jörg Eberhart, Chef der Lufthansa-Tochter Air Dolomiti, schlägt eine kommerzielle Partnerschaft zwischen der Lufthansa und Alitalia vor. Dies könne den Umsatz der angeschlagenen italienischen Fluggesellschaft mittelfristig um 100 Millionen Euro jährlich steigern, zitiert "Reuters" den Airline-Chef. Lufthansa brauche ein Drehkreuz in Südeuropa und Roms Flughafen Fiumicino könne der richtige sein. Nach Meinung des Air-Dolomiti-Chefs solle sich Alitalia der Star Alliance anschließen, um bei Vermarktung und Preisgestaltung mit Lufthansa zusammenarbeiten zu können. Sein Mutterkonzern sei aber nach wie vor nicht bereit bereit, direkt in Alitalia zu investieren, so Eberhart weiter.

Der Airport Weeze hat seit seiner Eröffnung mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Der Kreis Kleve ist stiller Teilhaber und will den Flughafen trotz Kritik und rückläufiger Passagierzahlen auch weiterhin unterstützen, berichtet der "WDR".

Airlines lassen große Checks an ihren Langstreckenflugzeugen aus Kostengründen oftmals weit weg von ihren Heimatbasen durchführen. Nach Ansicht der "Aviationweek" wird es jedoch noch dauern, bis derartige Entwicklungen auch bei Narrowbodies mit großer Reichweite kommen, unter anderem wegen Routenstrukturen und regulatorischen Anforderungen.

Stefan Kapferer, Chef des Stromnetzbetreibers 50Hertz, möchte den Bau von Windenergieanlagen in Einflugschneisen von Flughäfen verstärken. Die Flugsicherung solle Technologien entwickeln, die Windausbau und Flugsicherheit vereinen könnten, wird Kapferer vom "MDR" zitiert. Aktuell stünden laut Deutscher Flugsicherung rund 2.100 Windenergieanlagen in der Nähe von Flughäfen, so der "MDR".

Im Zuge der Aufarbeitung der Pleite von Germania steht der früherer Airline-Chef Karsten Balke weiter in der Kritik. Über seine Karriere bei Germania, alte Gerüchte und die bis zur Insolvenz oftmals wiederkehrenden Spekulationen über finanzielle Schwierigkeiten der Gesellschaft berichtet ausführlich das "Handelsblatt". Foto: © Germania

Trotz anhaltender Proteste für mehr Klimaschutz wollen laut einer repräsentativen Umfrage nur 15 Prozent der 14 bis 29-jährigen Schweizer in Zukunft weniger fliegen. Knapp die Hälfte der Befragten in diesem Alter wolle ihre Fluggewohnheiten gar nicht ändern und etwa 20 Prozent wollten etwas oder viel mehr fliegen, berichtet "abouttravel.ch".

Helvetic will bis zum kommenden Sommer rund 100 neue Mitarbeiter am Standort Zürich einstellen. Laut Mitteilung handelt es sich dabei um rund 70 Stellen in der Kabine und 30 Piloten. Die Schweizer Regional-Airline hatte November erste Embraer E190-E2 eingeflottet und befindet sich auf einem Wachstumskurs.

Der geplante Bau eines Zwischenlagers für belastete Böden am Frankfurter Flughafen ist einen weiteren Schritt vorangekommen. Das Regierungspräsidium (RP) in Darmstadt hat das dazu notwendige Genehmigungsverfahren auf den Weg gebracht. Fraport will in der Cargo City Süd rund 600.000 Kubikmeter Bauschutt und durch Feuerlöschschäume verseuchte Böden zwischenlagern, die unter anderem durch den Neubau des Terminals 3 anfallen.