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Corona-Labore warnen vor Überlastung durch Reisebeschränkungen

Die Corona-Testpflicht für viele Reiseregionen bringt die Testlabore an ihre Grenzen. Der Verein der Akkreditierten Labore warnt nun davor, "medizinisch nicht notwendige Tests" durchzuführen und kritisiert die Reisebeschränkungen ungewöhnlich deutlich.

Corona-Test (Symbolbild) © Adobe Stock / Graphicroyalty

Die Laborkapazitäten werden in Deutschland immer weiter erhöht, doch mit dem erhöhten Sars-Cov-2-Infektionsgeschehen kommen die Labore trotzdem nur mit Mühen zurecht, wie der "Verein Akkreditierten Labore der Medizin" (Alm) warnt.

Problematisch sein, dass mittlerweile 13 Millionen Deutsche in deklarierten Risikogebieten wohnen, so der Alm. Viele würden sich nun für die Herbstferien mit PCR-Tests "freitesten" lassen, was die Kapazitäten weiter reduziere und für Verzögerungen bei laut Alm "wichtigeren Tests" führt. Betroffen sind insbesondere Berlin, aber auch andere Ballungszentren.

Die Labore stellen sich eindeutig gegen sogenannte anlasslose Tests: "Dadurch wird bei ohnehin stark ausgelasteten Laborkapazitäten das Testen von Infizierten, Kontaktpersonen und vulnerablen Gruppen noch deutlich erschwert, weil die Testressourcen für diese anlasslosen, inländischen Urlaubsreisetests verwendet werden", sagt Vorstandsmitglied Evangelos Kotsopoulos.

Labore kritisieren Reisebeschränkungen

Von: as

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