Airlines und Piloten kämpfen gegen individuelle Lärmentgelte am BER

Am BER soll für jeden einzelnen Flug der Lärm gemessen werden. Danach sollen sich die Lärmentgelte richten. Die deutschen Fluggesellschaften wehren sich dagegen - und bekommen Rückendeckung von Piloten, unter anderem wegen Sicherheitsbedenken.

Eine Easyjet-Maschine startet auf der künftigen Nordbahn des BER. © Flughafen Berlin Brandenburg GmbH / Günter Wicker

Die Berliner Flughafengesellschaft FBB will am künftigen Flughafen BER Lärmentgelte für jede Flugbewegung individuell erheben. Im Vorfeld eines für Anfang November geplanten Konsultationstreffens zum neuen Verfahren äußern die deutschen Airlines und deren Piloten nun scharfe Kritik.

Der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften (BDF) und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) machen dabei vor allem Sicherheitsbedenken, Klimaschutzgründe und Probleme bei der genauen Ermittlung der Lärmemissionen geltend, wie aus einem Positionspapier hervorgeht, das airliners.de vorliegt. Darin bezweifeln Airlines und Piloten zudem ganz generell die Wirksamkeit individueller Lärmentgelte für das Ziel, den Fluglärm zu verringern.

Von: hr

Lesen Sie jetzt

Lesen Sie mehr über

Fluggesellschaften Flughäfen Berlin Airlines BER Fluglärm airliners+ BDF Vereinigung Cockpit Entgeltordnung Piloten