Rundschau Volotea fliegt Airbus-Werksshuttle, Lufthansa streicht Flüge, Ryanair hat 737-Probleme

Die spanische Volotea fliegt die nächsten fünf Jahre das Airbus-Werksshuttle zwischen Hamburg und Toulouse, Lufthansa muss wegen des Ufo-Streiks Flüge absagen und bei Ryanair bleiben drei Maschinen am Boden. Unsere Übersicht der Kurzmeldungen des Tages.

Carlos Muñoz, Gründer und CEO von Volotea und Christian Scherer, CCO von Airbus feierten diese Zusammenarbeit in Toulouse. © Airbus

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Volotea hat die Airbus-Werkshuttle-Flüge zwischen Finkenwerder und Toulouse übernommen. Der Kontrakt läuft für die kommenden fünf Jahre, teilte die spanische Airline mit. Die Flugzeiten bleiben dabei wie bisher. Volotea hat in Hamburg zu diesem Zweck eine Basis eröffnet.

Airbus baut seine strategische Präsenz in China aus. Nach A320 und A330 wird ab 2021 auch das Flaggschiff A350 aus dem Completion and Delivery Centre in Tianjin ausgeliefert. Außerdem werde die Single-Aisle-Fertigungsrate am Standort bereits Ende diesen Jahres auf sechs Maschinen pro Monat gesteigert, teilte der Konzern mit. Airbus liefert seit 2008 in Tianjin Maschinen der A320-Familie und seit 2017 auch der A330-Familie aus.

Die Lufthansa sagt wegen des angekündigten 48-Stunden-Streiks der Flugbegleiter insgesamt 1300 Flüge mit rund 180.000 betroffenen Passagieren ab. Am Donnerstag sollen in der Gruppe 700 von 3000 geplanten Flügen gestrichen werden und am Freitag 600, teilte die Airline mit. Fluggäste können sich auf der Homepage unter Eingabe ihrer Flugnummer über den Status ihres Fluges informieren.

Auch an Boeing-Passagierflugzeugen der Baureihe 737 NG von Ryanair sind Bauteil-Risse an der Verbindung zwischen den Tragflächen und dem Rumpf festgestellt worden. Ryanair teilte am Mittwoch mit, dass nach der Untersuchung von 70 Maschinen drei am Boden bleiben müssten. Die Untersuchungen durch den US-Flugzeugbauer sollen fortgesetzt werden.

Passagiere von Austrian Airlines können ab sofort auf Flügen mit der Boeing 777 über eine 3D-Seatmap direkt im Buchungsprozess Sitzplätze virtuell entdecken und gleich reservieren. Bisher war dies nur über eine zweidimensionale Variante verfügbar. Für die Umsetzung der neuen 3D-Seatmaps arbeitet Austrian Airlines mit der spanischen Agentur Renacen zusammen. Foto: © Austrian Airlines

Die als Teil des Klimapakets vorgesehene Erhöhung der Luftverkehrssteuer schadet aus Sicht der FDP der Flugbranche in Deutschland. "Die Bundesregierung will dem Luftverkehrsstandort Deutschland mutwillig schaden", sagte FDP-Verkehrsexperte Bernd Reuther der dpa. Mit einer Anhebung würden Passagierströme ins Ausland verlagert.

Als eines der ersten Unternehmen in Deutschland ist IMS Gear dem "Sustainable Aviation Fuel Program" von KLM beigetreten, teilt die Airline mit. KLM will über die Dauer von zehn Jahren 75.000 Tonnen Biokerosin pro Jahr kaufen. IMS finanziere nun mit dem Programm die Differenz zwischen herkömmlichem Treibstoff und Biokerosin für die Flüge seiner Mitarbeiter.

Autovermieter Sixt und Billigflieger Wizz Air haben eine Kooperationsvertrag unterzeichnet. Laut Mitteilung gilt die Zusammenarbeit für nahezu alle Destinationen der Airline in 44 Ländern. Reisende können während des Buchungsvorganges auf der Airline-Website ein Mietfahrzeug buchen.

"Software Design" ist nun ein Teil der Sita, wie das Unternehmen auf dem Euro Air Transport IT Summit in Lissabon bekanntgegeben hat. Software Design ist ein Spezialist für IT-Lösungen im Bereich der Luftfahrt, vor allem Flughäfen, mit einem Fokus auf Italien und italienische Flughäfen. Rund 70 Mitarbeiter werden sich kurzfristig für die Sita um den südeuropäischen Markt kümmern, um später stärker in die Sita-Familie integriert zu werden. Sita übernimmt Software Design komplett. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.

Von: airliners.de

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