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Airbus verzögert Erhöhung der Fertigungsraten

Der erneute Quasi-Lockdown in großen Märkten zwingt Airbus zu einer langsameren Erholung der Produktionszahlen als geplant. Die A320-Familie soll bis Jahresende auf 45 Einheiten im Monat kommen, bei den Großraumflugzeugen wird jede Ausweitung vorerst abgesagt.

Airbus-Produktion in Hamburg-Finkenwerder © airliners.de / Oliver Pritzkow

Airbus hat sich dazu entschlossen, die Produktion von Schmalrumpfflugzeugen langsamer zu erhöhen als bisher geplant. Die Produktionsraten der A320-Familie würden als Reaktion auf das Marktumfeld angepasst, teilte der Hersteller mit.

So sei nun vorgesehen, die monatliche Anzahl neu gebauter Exemplare von derzeit 40 auf 43 im dritten Quartal und 45 im vierten Quartal 2021 zu erhöhen. "Dieser jüngste Produktionsplan stellt einen langsameren Hochlauf dar als die zuvor geplanten 47 Flugzeuge pro Monat ab Juli", so Airbus.

Auch bei den Großraumflugzeugen wird eine geplante Ratenerhöhung für die A350 auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Vorerst soll es bei fünf neuen A350 und zwei neuen A330 pro Monat bleiben. Einzig bei der A220-Produktion werden die Pläne nicht abgeändert: Mit Ende des ersten Quartals werde die Fertigungsrate planmäßig von vier auf fünf Flugzeuge pro Monat steigen.

Mit diesen neuen Raten bewahre man sich die Fähigkeit, die Kundennachfrage zu bedienen, und bleibe gleichzeitig flexibel, mit Blick auf die weitere Entwicklung des Marktes, so Airbus. Das Unternehmen geht davon aus, dass der Markt für Verkehrsflugzeuge zwischen 2023 bis 2025 wieder das Niveau von vor Covid-19 erreichen wird.

Von: dk

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