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John Leahy, Verkaufschef bei Airbus © Airbus
Ein Airbus A380 der Lufthansa wird am Frankfurter Flughafen abgefertigt. © airliners.de / Gunnar Kruse
Details eines A380 der Fluggesellschaft Emirates. © airliners.de / Gunnar Kruse
Der erste A380 für Qatar Airways ist auf den Namen Aqua getauft - Wasser. © airliners.de / David Haße
Bugsektion eines Airbus A380 in einer Montagehalle in Toulouse © dpa / Yoan Valat
Ein Airbus A380 im abendlichen Anflug. © AirTeamImages.com / Frikkie Bekker

Airbus-Verkaufschef John Leahy will der Durststrecke beim weltgrößten Passagierjet A380 in diesem Jahr ein Ende setzen. "Ich hoffe auf 25 Neubestellungen in diesem Jahr - das wäre realistisch", sagte der Manager am heutigen Donnerstag auf der weltgrößten Luftfahrtmesse in Le Bourget bei Paris. Auf der Flugschau blieben Neubestellungen für den Passagierflieger erneut aus. Seit 2013 hat keine Airline mehr einen der doppelstöckigen Jets geordert.

Airbus prüft derzeit sowohl eine Modernisierung seines Flaggschiffs mit neuen Triebwerken als auch eine leichte Verlängerung des Fliegers, um Platz für etwa 50 zusätzliche Fluggäste zu schaffen. In diesem Jahr will der Konzern bei der Produktion des Modells erstmals keine roten Zahlen mehr schreiben. Damit dies gelingt, müssen etwa 30 Maschinen den Weg zu den Kunden finden. Die bisherigen Aufträge reichen aus, um die Produktion bis 2018 in diesem Umfang aufrechtzuerhalten.

© dpa, Christian Charisius Lesen Sie auch: Airbus-Chef Brégier: "Haben A380 zehn Jahre zu früh eingeführt"

Großkunde Emirates, der insgesamt 140 A380 bestellt und mehr als 60 davon schon in Betrieb hat, drängt Airbus zu einer Modernisierung des Fliegers. Airbus zögert jedoch, weil das Unternehmen gerade erst beginnt, die Entwicklungskosten für die derzeitige Version hereinzuholen. Für eine Modernisierung - vor allem mit sparsameren Triebwerken - reicht Airbus Emirates als einziger Käufer nicht aus. Allerdings spreche er derzeit mit einer Reihe anderer Interessenten über das Flugzeug, sagte Leahy.