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Airbus liegt auf Kurs für 530 Auslieferungen im Corona-Jahr

Airbus hat im vergangenen Monat wieder etwas weniger Maschinen ausgeliefert als im Oktober. Der Hersteller werde das inoffizielle Auslieferungsziel jedoch erreichen so Insider. Der Abstand zu Boeing ist groß.

Airbus A350XWB vor dem Airbus-Auslieferungszentrum in Toulouse. © airliners.de / Gunnar Kruse

Airbus hat trotz der Corona-Krise im November 64 neue Verkehrsflugzeuge ausgeliefert. Das war damit der zweitstärkste Auslieferungsmonat in diesem Jahr. Trotz der Corona-Krise kassierte Airbus nur elf Stornierungen, wie der Konzern am Montagabend in Toulouse mitteilte. Allerdings holte er auch keine Neubestellungen herein.

Damit befinde sich das Unternehmen auf Kurs zu seinem internen Ziel, in diesem Jahr rund 530 neue Maschinen an seine Kunden zu übergeben, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen.

Ein offizielles Auslieferungsziel für das laufende Jahr gibt es jedoch nciht. Ursprünglich wollte Airbus in diesem Jahr etwa 880 Passagier- und Frachtflugzeuge ausliefern. Nachdem das Geschäft der Luftfahrtbranche infolge der Pandemie im Frühjahr eingebrochen war, hatte das Management dieses Ziel jedoch gestrichen.

Insgesamt habe man 2020 bisher 381 Bestellungen entgegengenommen, so Airbus. Jedoch gab es im Laufe des Jahres auch einige Abbestellungen, so dass das Orderbuch übergreifend nur um 297 Aufträge wuchs. Insgesamt würden darin nun 7302 Bestellungen für Neuflugzeuge stehen.

Aufwärtstrend seit dem Sommer

Nachdem die Auslieferungszahlen im Frühling stark zurückgingen, konnte Airbus seit dem Sommer wieder ein Stück zulegen. In den ersten zehn Monaten lieferte der Hersteller 413 Maschinen aus, davon allein 72 im Oktober.

Konkurrent Boeing aus den USA kam in den ersten zehn Monaten nur auf 111 ausgelieferte Maschinen, auch weil er seinen meistbestellten Typ Modell 737 Max wegen des nach zwei Abstürzen seit März 2019 verhängten Startverbots nicht an Kunden übergeben durfte. Erst im November hob die US-Luftfahrtbehörde das Verbot auf.

Branchenvertreter erwarten, dass der weltweite Luftverkehr erst in einigen Jahren wieder das Niveau von 2019 erreicht. Die Führungsspitzen von Boeing und Airbus haben die Flugzeugproduktion deshalb deutlich zurückgefahren und den Abbau zigtausender Jobs angekündigt.

Von: dk mit dpa

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