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Airbus will Teile der Hubschrauber-Fertigung nach Südkorea verlagern

Airbus will zusammen mit Südkorea Hubschrauber entwickeln. Teil der Abmachung ist auch die gemeinsame Produktion, daher verlegen die Europäer eine ihrer Fertigungslinien nun von Südfrankreich nach Fernost.

Airbus Helicopters H135 in Nasa-Bemalung. © JNM / Airbus Helicopters

Der Luft- und Raumfahrtkonzern Airbus will wie geplant bis zum nächsten Jahr eine seiner Hubschrauber-Fertigungen von Marseille in Frankreich nach Südkorea verlegen. Airbus werde zusammen mit dem asiatischen Land militärische und zivile Hubschrauber entwickeln.

Um das Projekt zu unterstützen, sei in der vergangenen Woche eine Vereinbarung mit der europäischen Luftfahrtbehörde EASA unterzeichnet worden, sagte eine Sprecherin des südkoreanischen Transportministeriums. Dadurch ist nach Angaben des Ministeriums unter anderem sichergestellt, das ein Gelände für Testflüge bereitgestellt wird.

Der zweimotorige leichte Transport- und Mehrzweck-Hubschrauber EC155 B1(H155) soll in der südlichen Stadt Sacheon gebaut werden. Dort hat der langjährige Airbus-Kooperationspartner Korea Aerospace Industries (KAI) seine Anlagen einschließlich der Helikopter-Produktion.

Die Verlegung sei Teil eines Abkommens von 2015 mit KAI, sagte eine Sprecherin der Airbus-Tochter Airbus Helicopters. Vor fünf Jahren hatten Airbus Helicopters und KAI vereinbart, im Auftrag der Regierung Südkoreas zusammen Leichthubschrauber zu entwickeln. Die Hubschrauber sollten auf der Basis des Modells H155 aus der Dauphin-Baureihe von Airbus entwickelt werden. Die Produktion soll jetzt von 2021 an im Rahmen eines Joint Venture in Südkorea laufen. KAI baut demnach die Hubschrauber unter Aufsicht von Airbus Helicopters.

Von: dk, dpa

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