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Airbus-Chef Faury fordert baldige Grenzöffnungen

Airbus-Chef Guillaume Faury hat rasche politische Entscheidungen gefordert, um den europäischen und internationalen Luftverkehr bald wieder richtig aufnehmen zu können.

Guillaume Faury © Airbus

"Der Luftverkehr in Europa muss schnell wieder geöffnet werden. Das ist die oberste Priorität", sagte Faury dem Sender France 2. So müsse der freie Personenverkehr zwischen Frankreich, Deutschland, Holland, Spanien und Italien wieder möglich sein. Man müsse nun sehr schnell entscheiden, so Faury. "Wir glauben, dass die Voraussetzungen dafür gegeben sind, dass diese Öffnung in Europa und zügig im Sommer gegenüber dem Rest der Welt stattfinden kann."

Alle Lösungen auf dem Tisch

Die derzeitige Situation sei eine existenzielle Bedrohung für die Branche. "Wir schauen, was wir tun müssen, um uns anzupassen", sagte Faury dem Sender. Mit Blick auf mögliche Entlassungen sagte er: "Wenn Sie 30 oder 40 Prozent ihres Geschäfts verlieren, ist es sehr wichtig zu verstehen, wie lange es dauern wird und was die besten Lösungen sind. Heute schauen wir uns alle Lösungen an, um diese Krise zu überleben. Da müssen wir sehr klar sein."

Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus ist wie die gesamte Luftfahrtbranche wegen der Covis-19-Pandemie in eine schwere Krise geraten. Frankreichs Wirtschaftsminister Bruno Le Maire stellte am Montag Unterstützung für den Luftfahrtsektor in Aussicht. Vor dem 1. Juli werde ein Plan vorgelegt, der der Branche mit "Hunderttausenden Arbeitsplätzen in der Region Toulouse und anderswo" unter die Arme greifen solle, hatte er erklärt. Im südwestfranzösischen Toulouse hat der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus seine Schaltzentrale.

Von: dpa, br

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