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Airbus-Auslieferungen ziehen an

Airbus fährt die Zahl der Auslieferungen seit Monaten kontinuierlich hoch. Damit schmilzt allerdings auch das Auftragsbuch stetig, denn Neubestellungen gibt es keine.

Das 1000. Flugzeug der A320-Neo-Familie wurde im Oktober 2019 an Indigo ausgeliefert. © Airbus / Bengt Lange

Der Flugzeugbauer Airbus hat im September wieder eine steigende Zahl von Auslieferungen verzeichnet. 57 Jets wurden zum Kunden gebracht, wie der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern am Freitag nach Börsenschluss in Toulouse mitteilte. Im Juli waren es 49, im sommerbedingt auch in anderen Jahren schwächeren August 39 Maschinen. Airbus musste im September drei Stornierungen verzeichnen, Neubestellungen gab es keine.

Wegen des Einbruchs im Flugverkehr durch die Corona-Pandemie wollen viele Fluggesellschaften bestellte Jets erst später entgegennehmen und verhandeln mit Herstellern seit Beginn der Krise über ein Entgegenkommen. Stornierungen konnte Airbus bisher aber weitgehend verhindern. Lediglich im Juni wurde ein Flugzeug abbestellt, zusätzlich zu den dreien im September. Frühere Stornierungen von 66 Maschinen aus dem ersten Quartal hatten laut Airbus nichts mit der Corona-Krise zu tun.

Sein ursprüngliches Ziel, in diesem Jahr 880 Verkehrsflugzeuge auszuliefern, hat der Vorstand bereits zu Beginn der Krise kassiert. Stattdessen kappte das Management die Produktionspläne und kündigte den Abbau von 15 000 der rund 90 000 Jobs in der Verkehrsflugzeugsparte an.

Von: dk, dpa

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