airliners.de Logo
Airbus A350 XWB © Airbus 2009
EADS-Chef Louis Gallois (l) und Hans Peter Ring (CFO) geben am 09.03.2010 in Paris die Zahlen für 2009 bekannt. © dpa

Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS muss bei seinem Hoffnungsträger Airbus A350 eine teure Verspätung eingestehen. Wegen Engpässen bei Kohlefaser-Teilen soll das erste Exemplar des neuen Langstreckenfliegers statt Ende 2013 nun spätestens Mitte 2014 ausgeliefert werden, teilte der Airbus-Mutterkonzern EADS am Donnerstag in Paris mit.

Die erste A350 solle demnach erst im ersten Quartal 2012 montiert werden und nicht schon Ende des Jahres wie zunächst vorgesehen. "Wir investieren also ein paar mehr Monate, um im Endeffekt ein Flugzeug mit höherem Reifegrad zu haben", sagte EADS-Chef Louis Gallois dem Wirtschaftsmagazin "Euro".

Airbus habe sowohl aus früheren Programmen als auch aus den Schwierigkeiten seines Wettbewerbers Boeing gelernt. Die ebenfalls größtenteils aus Verbundstoffen gefertigte Boeing 787 wurde gerade nach mehr als drei Jahren Verzögerung an den Erstkunden ANA ausgeliefert. Dadurch waren dem US-Konkurrenten Zusatzkosten in Milliardenhöhe entstanden.

Die Verzögerung bei der A350 bedeutet für EADS eine Sonderbelastung von 200 Millionen Euro. Bereits Mitte Oktober hatte Fabrice Brégier, Nummer zwei bei Airbus, mitgeteilt, dass einige Zulieferer in Schwierigkeiten seien und Teile nicht rechtzeitig lieferten.

A340-Fertigung wird eingestellt

Die Produktion des vierstrahligen Langstreckenflugzeugs A340 will Airbus einstellen. "Wir haben die Realität akzeptiert", sagte Airbus-Finanzdirektor Hans Peter Ring. Seit fast zwei Jahren sei keine A340 mehr verkauft worden. Insgesamt kann sich Airbus allerdings vor Bestellungen kaum retten: Insgesamt erwartet der Flugzeugbauer in diesem Jahr nun Aufträge für 1.500 Maschinen, fast das Dreifache der Jahresproduktion.

Bis Ende diesen Jahres will Airbus mindestens 520 Maschinen verschiedenen Typs ausliefern. Kassenschlager für den europäischen Flugzeugbauer ist die spritsparende A320neo. Mit einigen Kunden verhandelt Airbus nach Angaben von Ring bereits in Euro-Preisen. In der Regel wird in der Luftfahrtindustrie, die jahrelange von den US-Unternehmen dominiert wurde, in Dollar bezahlt.

 

Interessante Einträge aus dem airliners.de-Firmenfinder

ch-aviation GmbH

Knowing is better than wondering.

Zum Firmenprofil

Naske Rechtsanwälte

Spezialisten im Luftrecht

Zum Firmenprofil

DEKRA Akademie GmbH Aviation Services

Weiterbildung? Mit Sicherheit.

Zum Firmenprofil

GAS German Aviation Service GmbH

Deutschlands größtes FBO & Handling Netzwerk

Zum Firmenprofil

Aviation Quality Services GmbH

Safety and quality need a partner

Zum Firmenprofil

The Hong Kong Polytechnic University

With 80 years of proud tradition, PolyU is a world-class research university, ranking among the world’s top 100 institutions.

Zum Firmenprofil

RBF-Originals.de

Ihr Spezialist für "Remove Before Flight"-Anhänger

Zum Firmenprofil

TEMPTON Personaldienstleistungen GmbH

Fachbereich Aviation

Zum Firmenprofil

Hamburg Aviation

Für die Luftfahrt in der Metropolregion Hamburg.

Zum Firmenprofil