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Flugzeugmontage bei Airbus in Mobile, Alabama © Airbus
Airbus-Werk in Mobile, Alabama © Airbus
Airbus A220 Infografik © Airbus

Airbus hat offiziell die Produktion des A220-Programms in den USA gestartet. Wie das Unternehmen mitteilt, hat das erste Team die Arbeit im Endmontagewerk in Mobile, Alabama aufgenommen. Die Mitarbeiter seien vorher am Stammsitz des A220-Programms in Mirabel bei Montreal in Kanada geschult worden.

Airbus will die erste in den USA gebaute A220 im dritten Quartal 2020 an Delta Airlines ausliefern. Das Werk in Mobile soll bis Mitte der 2020er Jahre 40 bis 50 der neuen Jets pro Jahr produzieren.

Anfang diesen Jahres hatten die Bauarbeiten für die Haupthalle der A220-Linie und Nebengebäude begonnen. Airbus baut die ersten Flugzeuge zunächst noch in den bestehenden Gebäuden für die A320-Familie sowie in weiteren neugebauten Hallen.

Airbus will Teil des US-Marktes sein

In der Mitteilung legt der Hersteller großen Wert darauf, dass die USA für das Unternehmen ein wichtiger Standort sind. So heißt es unter anderem, dass die größten US-Fluggesellschaften Airbus-Flugzeuge betreiben und der Hersteller in den letzten drei Jahren Waren im Wert von 48 Milliarden US-Dollar von amerikanischen Zulieferern gekauft habe.

Auch Amerika-Chef C. Jeffrey Knittel betont die Verbindungen der Europäer zu den USA: "Mit der Ausweitung der Produktion von Verkehrsflugzeugen in Mobile auf eine zweite Produktlinie mit 400 zusätzlichen Arbeitsplätzen stärkt Airbus seine Position als wirklich globaler Flugzeughersteller. Gleichzeitig beweist Airbus einmal mehr, dass es ein wichtiger Teil der amerikanischen Fertigungsindustrie ist."

© Airbus, Lesen Sie auch: Airbus macht A220 fit für die Langstrecke

In Mobile fertigt Airbus bereits seit einigen Jahren seinen Mittelstreckenjet A320 und dessen Neuauflage A320 Neo. Die nun neu dazugekommene A220 ist kein originärer Airbus-Jet, sondern wurde vom kanadischen Bombardier-Konzern unter dem Namen C-Series entwickelt.

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Weil sich Bombardier mit dem Projekt finanziell verhoben hatte, übernahm Airbus vergangenen Sommer die Mehrheit an dem Flugzeugtyp und benannte ihn um. Airbus hält gut die Hälfte der Anteile an dem A220-Gemeinschaftsunternehmen, den Rest teilen sich Bombardier und die kanadische Provinz Quebec. Die Partner teilen sich auch die Investitionssumme von umgerechnet rund 263 Millionen Euro für die neue Produktionslinie.

Bisher wird die A220 nur im gemeinsamen Werk von Airbus und Bombardier im kanadischen Mirabel gefertigt. Dort soll die Produktion künftig auf bis zu 120 Maschinen pro Jahr steigen. Im vergangenen Jahr waren es allerdings erst 33 Stück.

© Airbus, S. Ramadier Lesen Sie auch: Airbus hängt Boeing bei Bestellungen und Auslieferungen ab

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