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Air France Boeing 777-200ER beim Start © AirTeamImages.com / Jonathan Zaninger
Neuer Economy-Sitz in der Boeing 777 der Air France © Air France
Neuer Economy-Sitz in der Boeing 777 der Air France © Air France

Air France nimmt rund 500 Millionen Euro in die Hand und stattet die Economy und die Premium Economy ihrer 44 Boeing 777 nach und nach mit neuen Sitzen und einem neuen Entertainment-System aus. Im Januar 2014 will die Airline ihr neues Business-Class-Angebot vorstellen und im April 2014 dann für die First Class (La Première). Die Investitionen in die Langstreckenflotte erfolgen im Rahmen des Programms „Best & Beyond“, das Bestandteil von „Transform 2015“ ist. Air France hatte davor 3.500 Kunden und Flugbegleiter zu ihren Wünschen befragt.

Die neue Bestuhlung in der Economy stammt von Zodiac Seats France (ehemals Sicma Aero Seats) und bietet den Passagieren 2,5 Zentimeter mehr Beinfreiheit (84,5 Zentimeter), zusätzlichen Stauraum sowie komfortable Kopfstützen und einen größeren Tisch. Komplett herunter klappbare Armlehnen, eine Steckdose zum Aufladen elektronischer Geräte und Kopfhörer-Halter sorgen für zusätzlichen Komfort.

In der Premium Economy optimieren neue Polster und eine verstellbare Fußstütze den Wohlfühlfaktor an Bord. Diese Sitze sollen vom Hersteller B/E Aerospace kommen. An der Gesamtkapazität in der Boeing 777 ändert sich nichts.

In beiden Reiseklassen bietet Air France an jedem Sitz größere Touchscreens (30,5 cm in Premium Economy und 22,9 cm in Economy) mit hoher Auflösung. Eine neue grafische Oberfläche ermöglicht den Passagieren Zugang zum Air France-Unterhaltungsprogramm mit einem Film- und Musikangebot von mehr als 1.000 Stunden Spielzeit.  

Neben der Hardware investiert Air France auch in den Service. Kulinarisch erwarten die Passagiere bei Flügen von mehr als achteinhalb Stunden eine zweite warme Mahlzeit und ab zehneinhalb Stunden ein Eis zur Erfrischung.