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Air-France-Piloten stimmen Ausbau von Transavia zu

Die Piloten von Air France haben jetzt mit knapper Mehrheit einem Ausbau der Billigfluglinie Transavia zugestimmt. Die Pläne des Unternehmens hatten im September einen erbitterten Arbeitskampf ausgelöst.

Transavia-Maschinen in Amsterdam. © AirTeamImages.com

Der Konflikt um den Ausbau der Air-France-Billigfluglinie Transavia scheint seinem Ende entgegenzugehen: Die Piloten von Air France, die dagegen protestiert und im September mit einem ungewöhnlich langen Streik von zwei Wochen den Flugverkehr in Frankreich lahmgelegt hatten, stimmten nun für eine Vereinbarung zum Ausbau von Transavia, wie die wichtigste Pilotengewerkschaft SNPL am Mittwoch in Paris mitteilte. Bei der Befragung der 3800 Air-France-Piloten votierten demnach 53 Prozent für die Vereinbarung mit dem Unternehmen.

Die Führung der SNPL kommt am Donnerstag zusammen, um offiziell über die Vereinbarung zu entscheiden. Sie sieht vor, die Flotte von Transavia von derzeit 14 auf 40 Flugzeuge auszubauen. Auch die Arbeitsbedingungen für die Transavia-Piloten werden darin festgelegt. Nach dem Votum der Basis wird mit einer Zustimmung gerechnet.

© Hop, G. Grandin Lesen Sie auch: "Hop!" soll Kurzstreckenverbindungen von Air France übernehmen

Air France hatte ursprünglich seine Billigtochter Transavia europaweit ausbauen wollen. Dagegen waren die Piloten auf die Barrikaden gegangen. Der längste Streik in der Geschichte von Air France war Ende September auf Druck der Pariser Regierung beendet worden, ohne dass zunächst eine endgültige Lösung im Konflikt um Transavia gefunden werden konnte.

Von: AFP

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