Air France/KLM mit Umsatz und Gewinnplus im ersten Halbjahr

Die Airline-Konzern Air France/KLM hat in den ersten sechs Monaten 2019 operativ wieder mehr Geld verdient und auch der Umsatz stieg an. Allerdings belasten hohe Spritpreise die Bilanz des Unternehmens.

Flugzeuge von KLM und Air France. © Air France/KLM

Der Luftfahrtkonzern Air France/KLM hat nach einem schwachen Jahresstart im zweiten Quartal wieder zugelegt. Das operative Ergebnis lag mit 400 Millionen Euro fast 16 Prozent höher als ein Jahr zuvor, wie das Unternehmen am Mittwoch in Paris mitteilte.

Damals hatten allerdings Streiks bei Air France das Unternehmen mit 260 Millionen Euro belastet. Eine gute Nachfrage nach Langstreckenflügen trieb den Umsatz nun um gut sechs Prozent auf gut sieben Milliarden Euro nach oben.

Auch der späte Ostertermin in diesem Jahr spielte dem Unternehmen in die Karten. Allerdings bekam der Konzern auch gestiegene Kerosinpreise zu spüren. Eine höhere Steuerbelastung ließ zudem den Nettogewinn um gut ein Viertel auf 80 Millionen Euro einbrechen.

Der Chef von Air France-KLM, Benjamin Smith, sprach von einem soliden zweiten Quartal in einem schwierigen Umfeld. Er bestätigte den Ausblick für das Gesamtjahr trotz geopolitischer Unsicherheiten und des harten Wettbewerbs in Europa. Bei den Vorausbuchungen auf Langstreckenflüge zeichne sich für den Rest des Jahres eine höhere Auslastung als im Vorjahreszeitraum ab.

Von: hr, dpa

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