Air France-KLM muss 40 Prozent der Flüge streichen

Air France-KLM streicht ihren Flugplan wegen der Corona-Pandemie auf längere Sicht zusammen: Bis ins kommende Jahr hinein sollen 40 Prozent weniger Verbindungen angeboten werden. Die Gesellschaft muss wegen Milliarden-Staatshilfen CO2 einsparen.

Benjamin Smith (2.v.l), CEO von Air France/KLM, und Pieter Elbers (2.v.r), Präsident und CEO von KLM. © dpa / Michel Euler/AP/dpa

Air France-KLM streicht rund 40 Prozent ihrer Flüge, wie Konzernchef Benjamin Smith am Mittwoch bei der diesjährigen Hauptversammlung auf einer Videokonferenz sagte. Betroffen sind demnach vor allem Kurzstreckenflüge, zu denen es eine Bahn-Alternative gibt.

Der französische Staat hat Air France Kredithilfen in Höhe von sieben Milliarden Euro zugesagt. Im Gegenzug muss das Unternehmen bis 2024 den Kohlendioxid-Ausstoß auf nationalen Flügen um die Hälfte senken.

Air France und die Regionaltochter Hop soll sich in der Folge auf Umsteiger konzentrieren. Aus Paris Orly werde man sich daher zurückziehen und sich auf die Drehkreuze Paris-"Charles de Gaulle" sowie Lyon konzentrieren.

Bereits im ersten Quartal hatte Air France-KLM ein Minus von 1,8 Milliarden Euro geschrieben. Danach brach der Flugverkehr wegen der Corona-Pandemie weitgehend ein.

Von: AFP

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