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Allgäu Airport von Corona weniger hart getroffen als Wettbewerber

In Memmingen ist der Passagierrückgang 2020 deutlich. Doch nicht so ausgeprägt wie bei anderen Standorten in der Region, hält der Flughafen-Chef fest.

Flughafen Memmingen © Allgäu Airport Memmingen

Auch am Allgäu Airport sind die Passagierzahlen durch die Corona-Krise dramatisch eingebrochen - aber Geschäftsführer Ralf Schmid ist mit der Jahresbilanz halbwegs zufrieden. "Vergleicht man unsere Zahlen mit denen anderer deutscher Airports, so sind wir mit einem blauen Auge davongekommen", sagte Schmid.

Im bundesweiten Vergleich habe es den Allgäu Airport weit weniger hart getroffen als andere Flughäfen. Im Schnitt aller Flughäfen habe der Airport bei Memmingen mit einem Minus von etwa 60 Prozent den zweitgeringsten Rückgang bei den Fluggästen verbucht. Im vergangenen Jahr hatte der Airport knapp 691.000 Passagiere gezählt, nach mehr als 1,7 Millionen im Vorjahr.

Insbesondere die Verbindungen nach Osteuropa und die Aktivitäten der Fluggesellschaft Wizz Air sorgten am Flughafen Memmingen für kontinuierlichen Betrieb. In der Gunst der Passagiere stand laut Flughafen im vergangen Jahr Sofia an erster Stelle, gefolgt von Sibiu, Temeswar, Varna und Kiew.

Die beiden anderen größeren bayerischen Verkehrsflughäfen hatten jeweils einen deutlicheren Rückgang von etwa 77 Prozent. Der Flughafen München meldete für das Jahr 2020 etwa 11,1 Millionen Passagiere und Nürnberg rund 917.000.

Von: dk, dpa

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