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Corona-Sicherheitsmaßnahmen am Flughafen Hamburg © Flughafen Hamburg GmbH

Mehr als 100 Spender für Hand-Desinfektionsmittel, bis zu 300 Plexiglasscheiben, unzählige Stopp-Aufkleber auf Sitzbänken, regelmäßige Reinigung aller Oberflächen, und eine flexible, auf Abstand abzielende Wegeführung für die Flughafen-Gäste: Für diese und weitere Corona-Schutz- und Hygienemaßnahmen ist der Hamburger Flughafen nun vom weltweiten Flughafenverband Airports Council International (ACI) zertifiziert worden.

Für die Prüfung nach unabhängigen Kriterien seien im Vorfeld rund 100 verschiedene Punkte abgefragt worden, sagte der derzeitige Corona-Mananger des Flughafens, Stefan Dechow, der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Fast alles davon hatte der Flughafen aber ohnehin bereits eingerichtet, aufgeklebt oder montiert. «Die waren erstaunt, wie schnell und gut wir waren.»

Mit dem offiziellen Siegel sollen sich die Fluggäste auf einen hohen Standard beim Schutz vor dem Coronavirus verlassen können. Der Flughafen ist eigenen Angaben zufolge der vierte deutsche Airport mit dieser Zertifizierung - nach München, Frankfurt und Berlin.

Derzeit starten und landen auf dem Flughafen täglich jeweils etwa 36 Flieger. Vor Corona waren es an einem vergleichbaren Tag im April etwa 200 Starts und 200 Landungen. Noch geringer fallen die Passagierzahlen aus. Derzeit zählt der Flughafen jeden Tag nur rund zehn Prozent der sonst üblichen Fluggäste.