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Zwei Airbus A400M stehen am 08.03.2010 auf dem Flughafen in Sevilla. © dpa/EADS, A. V. Lope

Der europäische Flugzeughersteller Airbus will bis zum Ende dieses Jahres mit der kommerziellen Produktion des Militärtransportflugzeugs A400M beginnen. 2013 verfüge der Konzern über die Kapazität zum Bau von vier Flugzeugen, sagte Managing Director Domingo Urena-Raso von Airbus Military am Montag in Paris. Ein Jahr darauf sollen es bereits doppelt so viele Flugzeuge sein, bevor im Jahr 2016 eine Jahresproduktion von 24 Maschinen erreicht werde.

Erst Anfang März hatte die Airbus-Mutter EADS grünes Licht für die Fortsetzung des A400M-Programms erhalten. Mit den sieben Abnehmerländern hatte EADS einen Kompromiss im Streit um die Finanzierung der Mehrkosten für den verspäteten A400M erzielt. Die Abnehmerländer werden nun 2,0 Milliarden Euro mehr für das Transportflugzeug zahlen. Darüber hinaus stellen sie zusätzlich 1,5 Milliarden Euro bereit, für die sie im Gegenzug an künftigen Exportaufträgen beteiligt werden. Sie verzichteten zudem auf alle Vertragsstrafen für die eingetretenen Verzögerungen.

Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Belgien, Luxemburg, Spanien und die Türkei hatten bereits 2003 insgesamt 180 Maschinen zum Gesamtpreis von 20 Milliarden Euro bestellt. Die ersten A400M hätten inzwischen bereits im Einsatz fliegen sollen. Wegen technischer Probleme musste EADS die Termine immer weiter verschieben, zudem schnellten die Kosten in die Höhe.

Die Bundesregierung hat 60 Maschinen für gut acht Milliarden Euro bestellt. Die Bundeswehr wird allerdings erst 2014 die erste Maschine erhalten und damit fünf Jahre später als nach den ursprünglichen Planungen vorgesehen. Der Militär-Airbus soll bei der Luftwaffe das in die Jahre gekommene Transportflugzeug C-160 «Transall» ablösen.

Ziel: Exportschlager

Um mit dem A400M noch Geld zu verdienen, will EADS das Flugzeug zum Exportschlager machen. 500 Maschinen des Typs will der Konzern daher künftig exportieren - davon 200 in die USA. China und die Ex-Sowjetrepubliken der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) seien in diese Prognose nicht einbezogen, sagte Urena-Raso Die Vermarktungskampagne will er allerdings nicht übereilt angehen. Die Bestellungen der Erstkäufernationen hätten oberste Priorität, sagte Urena.

Nach Angaben von Urena-Raso befindet sich EADS zudem weiter in Kontakt mit Südafrika. Das Land hatte zunächst acht Maschinen geordert, seine Bestellung aber wegen der Verspätungen und Mehrkosten Ende vergangenen Jahres storniert

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