Rundschau A380-Aus auch bei Air France und "Prebook Menüs" bei Rynair

Air France verhandelt mit Airbus über eine Rücknahme sämtlicher A380 und will dafür andere Flugzeuge bestellen. Und bei Ryanair kann man sich jetzt Essen vor dem Flug aussuchen. Unsere Tagesübersicht der Kurzmitteilungen und Presseschau.

A380 von Air France © Dresden Airport / Michael Weimer

Jeden Abend gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Die Randnotizen des Tages

Air France plant laut einem Zeitungsbericht der französischen "La Tribune", alle zehn Airbus A380 bis 2024 auszuflotten. Ähnlich wie die Lufthansa verhandele auch Air France mit Airbus eine Inzahlungnahme der Maschinen.

Die Kölner Fluggesellschaft WDL Aviation fliegt ab sofort wieder für die griechische Airline Sky Express. Die abgeschlossene Wet-Lease-Vereinbarung umfasst einen Regionaljet vom Typ BAe 146 mit der Kennung D-AZFR. Die beiden Unternehmen hatten bereits im Frühjahr dieses Jahres zusammengearbeitet.

Ryanair führt vier verschiedene Prebook-Menüs ein. Laut eines Sprechers bietet der Billigflieger die Menüs nur auf Flügen an, die vor acht Uhr starten. In Deutschland ist der Service an allen Stationen außer am Hahn und in Nürnberg verfügbar. Gebucht werden können die Menüs online oder über Reisebüros oder Touristikunternehmen.

Das Land Rheinland-Pfalz fordert erhöhte Lärmentgelte für nächtliche Starts und Landungen am Frankfurter Flughafen. Die Zuschläge sollten um 500 Prozent angehoben werden, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD). Derzeit betrage der Zuschlag 200 Prozent.

Der Flughafen Innsbruck steuert auf einen Passagierrekord zu. Die ersten drei Monate seien „extrem stark“ gewesen, so Flughafen-Chef Marco Pernetta. 2021 solle daher die Startbahn saniert und anschließend das Terminal ausgebaut werden.

Das schreiben die Anderen

Seit über 20 Jahren versuchen italienische Regierungen und Industriepartner, den kriselnden Flag-Carrier Alitalia profitabel zu machen. Bald könnte es Neuigkeiten zur Sanierung geben, denn das Ultimatum der Regierung läuft aus. Die vielen Etappen der Krise hat der "Kurier" zusammengestellt.

CO2-neutrales Kerosin ist zwar technisch umsetzbar, allerdings nach wie vor keine praktikable Lösung zur Senkung der Emissionen der Airlines, weil es schlicht zu teuer ist. Es bedarf staatlicher Förderung, argumentiert die "Gründerszene".

Der Flughafen im mecklenburgischem Parchim ist seit 02. Mail insolvent. Acht Wochen nach der Pleite hätten bereits rund 30 Interessenten signalisiert, den Flughafen übernehmen zu wollen, schreibt die "Schweriner Volkszeitung".

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Von: airliners.de

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