Rundschau Neue Probleme bei Boeings "Dreamliner" und Self-Service-Automaten in Tegel

Bei der Boeing 787 soll es neue Probleme geben und am Flughafen Berlin-Tegel gibt es jetzt Self-Service-Automaten. Unsere tägliche Übersicht der Presseschau und aller Kurzmitteilungen des Tages.

Maschinen des Typs 787 Dreamliner werden im Boeing-Werk in Everett bei Seattle montiert. © Boeing / Gail Hanusar

Jeden Abend gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Das schreiben die Anderen

Bei der Boeing 787 gibt es neue Hinweise auf Probleme bei Teilen wie Mittelrumpf oder Tragflächen. So seien Teile geliefert worden, bei denen Qualitätsmaßstäbe und Eigenschaften gar nicht kontrolliert worden seien, berichtet "Spiegel Online".

Die Lufthansa hat momentan fünf ihrer Flaggschiffe Airbus A380 in München stationiert und es sollen noch mehr werden. Welche Herausforderungen im Abfertigungsprozess liegen, erläutert die "Süddeutsche".

Der größere der beiden Berliner Flughäfen wurde ursprünglich für sechs Millionen Passagiere konzipiert, hatte aber im ersten Halbjahr 2019 schon knapp 12 Millionen. Einen Bericht der vielfältigen Probleme hat die "Bild" zusammengestellt.

Die deutsche Luftfahrtindustrie will Klima-Gesetzgebung mit Selbstverpflichtung verhindern. Eine gern genutzte Taktik, reale Gesetzgebung mit möglichen Nachteilen für eigene Interessen zu verhindern, ist das Zuvorkommen mit Selbstverpflichtungen und Initiativen, die natürlich nicht rechtlich bindend sind. Genau das versucht momentan die Luftverkehrswirtschaft in der Klima-Debatte, argumentiert die "Süddeutsche".

Am Frankfurter Flughafen gab es im Juli pro Tag durchschnittlich sechs Flugbewegungen nach 23 Uhr. Insgesamt kamen 121 Landungen und 60 Starts zusammen. Noch mehr Zahlen im Detail berichtet die "Frankfurter Rundschau".

Für die Forderung vieler Politiker nach einer Senkung der Mehrwertsteuer auf Tickets der Bahn, damit diese besser mit dem Flugzeug konkurrieren kann, zeichnet sich ein breiter Konsens ab, berichtet das "Hamburger Abendblatt".

Durch Elektrolyse hergestelltes Kerosin enthält weniger Verunreinigungen als fossiles, weshalb bei der Verbrennung weniger Ruß freigesetzt wird, an dem Wasserdampf kondensieren kann. Dadurch bilden sich weniger Kondensstreifen. Die Klima folgen des Fliegens könnten damit enorm reduziert werden, berichtet die "Wirtschaftswoche".

Die Kurzmeldungen des Tages

Im Terminal C in Berlin-Tegel gibt es jetzt neun Gepäckaufgabeautomaten sowie 17 Self-Service-Kioske, wie der Flughafen mitteilt. Das neue Angebot ist zunächst Easyjet-Passagieren vorbehalten, perspektivisch soll es für alle Fluggesellschaften geöffnet werden.

Die Lufthansa bleibt bis 2022 "Offizieller Partner des Deutschen Fußball-Bundes", wie die Fluggesellschaft mitteilt. Als "Official Airline" fliegt Lufthansa Spieler, Trainer, Mitarbeiter und Delegationsmitglieder zu Länderspielen und Turnieren.

Gewerkschaftsmitglieder von "Unite", die Mitarbeiter von Bodendiensten vertritt, sind in London-Heathrow am Dienstag, den 6. August, zum Streik aufgerufen. Nach Angaben des BDL könnten bis zu 18.000 Passagiere auf 138 Flügen aus Deutschland betroffen sein.

Bei Lufthansa Technik haben 246 Auszubildende und dual Studierende ihre Laufbahn begonnen, im gesamten Lufthansa-Konzern etwa 450. Bei der Technik sind das laut Unternehmen 55 Prozent mehr als im Vorjahr. Kommendes Jahr soll es nochmal 50 zusätzliche Plätze geben.

Von: airliners.de

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