A350-Prototyp fast "komplett": Triebwerke und Hilfsturbine installiert

Der A350-Prototyp nimmt weiter Form an. Die Maschine hat ihre beiden Trent-Triebwerke erhalten. Auch die Hilfsturbine ist nun Teil der MSN001.

Ein Rolls-Royce Trent XWB steht vor dem A350-Prototyp. © Airbus / P. Masclet
Ein Rolls-Royce Trent XWB steht vor dem A350-Prototyp. © Airbus / P. Masclet
Ein Rolls-Royce Trent XWB steht vor dem A350-Prototyp. © Airbus / P. Masclet

Die A350-Flugtestmaschine nimmt weiter Form an. Gestern hat der Hersteller die beiden Triebwerke am Prototyp MSN001 installiert. Die beiden Rolls-Royce Trent XWB sind damit Teil des neuen Langstreckenfliegers A350. Das Unternehmen UTC Aerospace Systems hat die Einbettung der Triebwerke in die Gondeln vorbereitet und diese dann dem Hersteller zur weiteren Produktion übergeben. Erst Anfang Februar hat die europäische Luftsicherheitsbehörde EASA das Triebwerk zertifiziert.

Weiterhin konnte Airbus den Einbau der neuen A350-Hilfsturbine (APU) abschließen. Die APU mit der Typenbezeichnung HGT1700 wird von Honeywell zum Produktionzyklus zugeliefert. In den kommenden Wochen wird die MSN001 weitere Bodentests absolvieren und vollständig lackiert. Im Sommer steht dann der Jungfernflug des Jets an.

Kürzlich hatte Airbus die MSN001 strukturell fertig gestellt und verlegte die Maschine von der Halle für Bodentests (Station 30) in die Hydrauliktesthalle 18. Dort absolvierte der Prototyp Tank- und Pumptests, sowie Drucktests des Rumpfs aber auch funktechnische Tests.

Von: airliners.de mit Airbus

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