Industrie & Technik A350-Frachter, Boeing-Aufgaben, Dreamliner-Bilanz

Das wöchentliche airliners.de-Luftfahrttechnik-Briefing. Dieses Mal unter anderem mit den Gerüchten um eine bevorstehende Frachtversion der A350, den Boni-Voraussetzungen des neuen Boeing-Chefs und Dreamliner-Problemen bei Rolls-Royce.

Piloten in einer A350 © dpa / Boris Roessler

Jour fixe auf airliners.de: Immer samstags präsentieren wir die wichtigsten Meldungen der Woche aus den Bereichen Luftfahrtindustrie, MRO und Technik. Alle aktuellen Themen-Briefings finden Sie immer auf unserer Übersichtsseite.

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Luftfahrtindustrie

Airbus bestreitet nicht, dass man den Fluggesellschaften bereits aktiv eine Frachtversion der A350 anbietet, schreibt der "Aerotelegraph" und zählt mögliche Kunden auf, die Interesse an einem Konkurrenzmodell zur erfolgreichen Boeing 777F geäußert haben sollen.

Der wichtige 737-Zulieferer Spirit Aerosystems will im Laufe des Jahres die Produktion langsam wieder hochfahren, teilte das US-Unternehmen in Wichita mit. Bis zum Jahr 2022 peilt das Management den Bau der Rümpfe für monatlich 52 Maschinen des Typs an. Weiterlesen

CFM International rechnet damit, im Laufe des Jahres 2020 durchschnittlich zehn Leap-1B-Triebwerke für die Boeing 737 Max pro Woche zu produzieren. Die Prognose wurde vom CFM-Partner Safran veröffentlicht. Aufgrund der niedrigen Rate habe man einen Einstellungsstopp verfügt und Investitionsausgaben runtergefahren, teilte das Unternehmen mit.

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Mehrere Dutzend Boeing 787 mussten im Herbst gegroundet werden, weil sich Triebwerksschaufeln bei den Trent-1000-Motoren von Rolls-Royce vorzeitig abnutzten. Der abermalige Rückschlag bei dem Modell hat Spuren in der Bilanz der Briten hinterlassen. Weiterlesen

Diehl Aviation will bis Mitte des Jahres ein Verkaufsbüro in Dubai eröffnen. Das teilte der Kabinen- und Systemhersteller jetzt mit. Ziel der Repräsentanz in der Freihandelszone am Flughafen sei die Nähe zu wichtigen Kunden.

Bestellungen & Auslieferungen

Der erste Airbus A350-900 für Aeroflot. Foto: © Airbus

Der russische Staatscarrier Aeroflot hat in Toulouse ihre erste A350-900 übernommen, teilte der europäische Hersteller mit. Der neueste Flottenzuwachs ist das erste Airbus in neuer Aeroflot-Livery. Die Airline hat 22 Maschinen A350-900 bestellt.

ANA hat bei Boeing weitere elf 787-10 und vier 787-9 bestellt. Zudem sicherte sich die japanische Fluggesellschaft fünf Optionen. Das teilte Boeing jetzt mit. Zudem hat ANA mitgeteilt, drei 787-9 von der Atlantis Aviation Corporation zu leasen. Mit den neuen "Dreamlinern" sollen etliche Boeing 777 ersetzt werden, die auf innerjapanischen Flügen eingesetzt werden.

Helvetic Airways hat ihre dritte Embraer E190-E2 übernommen. Das teilte die Schweizer Airline mit. Die Maschine wird ab dem 26. Februar für Swiss auf Europastrecken im Einsatz sein. Bis zum Sommer sollen vier weitere E190-E2 zur Flotte stoßen.

Gleichzeitig hat Helvetic auch Interesse an der längeren E195-E2 signalisiert. Helvetic-Airways-CEO Tobias Pogorevc sagte, dass eine Entscheidung über eine Order in absehbarer Zeit anstehe, berichtet "About Travel". Das größte Embraer-Flugzeug kann 144 Passagiere bis zu 4800 Kilometern weit befördern.

IT & Technik

Norwegian plant noch in diesem Frühjahr Zahlungen von Flugtickets in Krypto-Währungen zu akzeptieren, berichtet das Portal "BTC-Echo". Norwegian Block Exchange (NBX) soll für die Airline die erforderliche Infrastruktur für Bitcoin-Transaktionen bereitstellen. Unklar ist, ob nur Bitcoin oder auch andere Kryptowährungen akzeptiert werden.

Mit der Ankündigung der Lufthansa, in München auf Biometrie zu setzen, kommt das Thema langsam an deutsche Flughäfen. Die Technik wird bereits weltweit eingesetzt, wenn auch mit unterschiedlichen Ansätzen - und es gibt Kritik. Weiterlesen

Ein besserer Umgang mit sensiblen Daten, mobile Videokonferenzen und Flugzeugkabinen, geplant in "virtueller Realität": Lufthansa Technik verspricht sich viele Vorteile von der 5G-Technologie. Ein erstes lokales Netz gibt es jetzt in Hamburg. Weiterlesen

© Firmengruppe Max Bögl, Lesen Sie auch: Warum der Flughafen München ein guter Versuchsstandort für eine Magnetbahn ist Hintergrund

GDS-Anbieter Travelport hat laut Unternehmensmeldung von der Iata die Level-4-Zertifizierung als Aggregator erhalten. Diese Zertifizierung bestätigt, dass Travelport in der Lage ist, das gesamte Angebots- und Auftragsmanagement sowie weitere wichtige Dienstleistungen rund um NDC-Buchungen abzuwickeln.

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Von: airliners.de

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