Rundschau A330 von Thomas Cook bei Condor und Air-Berlin-Vergleiche bei Eurowings

Condor setzt im Winter auf einigen Strecken statt Boeing 767-300 ER auf größere A330 von Thomas Cook und die Probleme bei Eurowings zeigen gewisse Parallelen zu Air Berlin. Unsere Tagesübersicht der Kurzmitteilungen und Presseschau.

A330 der Thomas Cook Airlines. © AirTeamImages.com / Simon Willson

Jeden Abend gibt es auf airliners.de die kompakte Rundschau mit den Randnotizen und dem Pressespiegel des Tages.

Die Randnotizen des Tages

Laut der Website Airlineroute plant Condor, im kommenden Winterflugplan 2019/20 einige Routen ab Frankfurt von durch Thomas Cook betriebene Airbus A330-200 bedienen zu lassen, statt den bisher eingesetzten Boeing 767-300 ER. Zu den Zielen ab Frankfurt gehören Kuala Lumpur, Montego Bay und Puerto Plata.

Als Zeichen gegen das Bienensterben hat der Hamburger Flughafen ein drittes Insektenhotel eröffnet. Das Projekt des Helmut Schmidt Airports und der Deutschen Wildtier Stiftung feiert dieses Jahr fünfjähriges Jubiläum.

Der GDS-Anbieter Travelport tauscht seine Führungsspitze aus. So wird der bisherige CEO Gordon Wilson sein Amt niederlegen, teilt das Unternehmen mit. Neuer Geschäftsführer wird zum 1. August Greg Webb. Webb war zuvor über 20 Jahre für Konkurrent Sabre in verschiedenen Funktionen tätig.

Der Flughafen Wien hat im Juni rund 2,95 Millionen Passagiere begrüßt. Das sind laut Mitteilung fast 20 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Flugbewegungen stieg auf über 24.300 Starts und Landungen, was einem Plus knapp 13 Prozent entspricht. Das Frachtaufkommen brach hingegen um 12,7 Prozent auf rund 22.000 Tonnen ein.

British Airways (BA) verlagert ab dem 27. Oktober alle Flüge, die von London-Heathrow in die chinesische Hauptstadt gehen, an den neuen Airport Beijing-Daxing. Wie BA weiter mitteilt, sei sie die erste internationale Airline, die den kompletten Umzug zu dem neuen Flughafen bestätigt.

Fraport hat mitgeteilt, künftig mit dem Flugdatenanbieter Flightaware zusammenzuarbeiten, um am Frankfurter Flughafen betriebliche Abläufe besser vorausplanen und optimieren zu können. Dazu integriert Fraport die Flightaware-Prognosedaten zur "Erwarteten Landezeit" (ELDT – Estimated Landing Time).

Das schreiben die Anderen

Unübersichtliche Strukturen, hohe Kosten. Eurowings scheint die gleichen Probleme zu haben wie Air Berlin. Einen wichtigen Unterschied gibt es jedoch zwischen der Lufthansa-Tochter und der insolventen Airline aus Berlin, schreibt die "Wirtschaftswoche".

Swiss-Passagiere können ihren CO2-Ausstoß mit dem Kompensationsanbieter Myclimate ausgleichen. Die Airline hat dabei mit CO2-Neutralität allerdings etwas anderes im Sinn als ihr Partner, der nach Klimaneutralität strebt, schreibt "nau.ch".

Eine Abgabe auf Flugtickets, wie sie in Frankreich für nächstes Jahr geplant ist, gibt es in Deutschland bereits. Warum ein europäischer Flickenteppich mit verschiedenen Abgaben problematisch ist, erläutert die "Wirtschaftswoche".

Insolvenzen sind immer schmerzhaft, für Mitarbeiter, Eigentümer und Kunden. Dennoch zeigen sich auch postive Seiten. Sio habe die Air-Berlin-Pleite den Markt auf viele Fehlentwicklungen hingewiesen, kommentiert Ulf Sommer im "Handelsblatt".

Wenn auch Sie einen spannenden Lesetipp für unsere tägliche Presseschau haben, mailen Sie uns: feedback@airliners.de

Von: airliners.de

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